- 27.02.2019, 13:42:40
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FPÖ-Leyroutz zu Pflege-Enquete: „SPÖ-Beweihräucherung ohne Lösungsansätze“
Pflege zu Hause muss leistbar werden
Utl.: Pflege zu Hause muss leistbar werden =
Klagenfurt (OTS) - FPÖ-Klubobmannstellvertreter Mag. Christian
Leyroutz ortet in der Gestaltung der gestrigen „Pflege-Enquete“ des
Kärntner Landtages einen weiteren Beleg dafür, wie sehr die SPÖ ihre
Macht in Kärnten missbraucht. Anstatt den Abgeordneten die
Möglichkeit zu bieten Expertenmeinungen zu hören, wurde die
Veranstaltung zur Selbstinszenierung der SPÖ-Sozialreferentin LHStv.
Beate Prettner genützt. „Enqueten sind ein Instrument eines
Parlamentes, sich zu informieren und auf diese Weise die Arbeit der
Regierung zu kontrollieren“, erinnert Leyroutz.
„Das Thema Pflege geht alle Menschen an und betrifft unsere nächsten
Angehörigen. Daher sind wir aufgerufen Lösungen zu bieten“, betont
Leyroutz im Zuge einer Pressekonferenz. Für ihn sei es zu wenig, dass
von Seiten der Regierungsverantwortlichen einzig das Konzept eines
„Kümmerers“ präsentiert wurde, eines Koordinators, der die Bürokratie
nochmals aufbläht. Er schlägt vor, stattdessen die Hausärzte
verstärkt einzubeziehen. „Denn wer, wenn nicht der Hausarzt, weiß um
die Pflegebedürftigkeit der zu Pflegenden Bescheid“, zeigt sich
Leyroutz überzeugt.
Als „hausgemacht“ bezeichnet Leyroutz den Pflegekräftemangel. „Wir
fordern seit Jahren die Pflege als Lehrberuf. Man muss die Personen
da abholen, wo eben die Berufsentscheidung fällt. Wenn wir den
Lehrberuf attraktiv gestalten, dann können wir auch viele junge
Menschen für diesen Beruf begeistern“, betonte er und nannte die
Schweiz als Vorbild.
Unbestritten ist für ihn der Wunsch der Pflegebedürftigen, so lange
wie nur möglich in den eigenen vier Wänden gepflegt zu werden. „Daher
müssen wir bei der Leistbarkeit auch ansetzen. Wir wissen, dass sich
viele die Pflege zu Hause einfach nicht leisten können. Erst ab einem
Mindestnettoeinkommen von 1.500 Euro bietet sich die Chance, die
24-Stunden Versorgung in Anspruch zu nehmen“, so Leyroutz. Die FPÖ
fordert daher wiederholt eine entsprechende Förderung von rund 600
Euro ein. „In dieser Frage sind die Vorschläge des
Landesrechnungshofes auch ernst zu nehmen“, schließt Leyroutz.
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