• 27.02.2019, 09:15:16
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ORF RSO Wien im März: Olga Neuwirths „The Outcast“ in der Elbphilharmonie Hamburg

Wien (OTS) - Im März ist das ORF Radio-Symphonieorchester Wien zu
Gast in der Elbphilharmonie Hamburg mit der konzertanten Aufführung
von Olga Neuwirths „The Outcast - Homage to Herman Melville“ (4.3.)
unter Ilan Volkov. Im Musikverein Wien spielt das ORF RSO Wien unter
Andrey Boreyko die österreichische Erstaufführung von „Styx“ des
georgischen Komponisten Gija Kantscheli (14.3.). Und den Abschluss
macht ein weiteres Gastspiel: Schubert, Beethoven und Schostakowitsch
unter der Leitung von Andrey Boreyko in der Sarjadje Philharmonie
Moskau (23.3.).

Mit der konzertanten Aufführung von Olga Neuwirths
aufsehenerregender Oper „The Outcast - Homage to Herman Melville“
gibt das ORF Radio-Symphonieorchester Wien sein Debüt an der
Elbphilharmonie Hamburg. Das Gastspiel – unter Ilan Volkov, mit der
Company of Music und dem Münchner Knabenchor – findet am Montag, den
4. März (19.00 Uhr) statt. „The Outcast“ resümiert Olga Neuwirths
Auseinandersetzung mit dem Schriftsteller und ist zugleich ein
starker und experimenteller Beitrag zu einem zeitgenössischen
Musiktheater, in dem sich Elemente von Oratorium, Performance, Film
und Installation überlagern. Die szenische Darstellung liegt in den
Händen der Regisseurin Netia Jones. Ihre Video-Projektionen entstehen
in Zusammenarbeit mit Olga Neuwirth, denn auch das künstlerische
Schaffen der Komponistin ist vom Film geprägt, mitsamt der
genretypischen Techniken von Schnitt, Überblendung und Montage. Es
wirken mit: Emily Hindrichs (Ishmaela/Sopran), Omar Ebrahim (Ahab,
Kapitän der Pequod/Bariton), Daniel Gloger (Queequeg, erster
Harpunier/Countertenor), Georgette Dee (Bartleby, der
Schreiber/Chansonnier), Johan Leysen (Old Melville, der
Schriftsteller/Sprecher), Steve Karier (Father Mapple/Sprecher), Jan
Petryka (Starbuck, Erster Maat/Tenor), Matthias Helm (Stubb, Zweiter
Maat/Bariton). Die Koproduktion von RSO Wien, Wien Modern, Wiener
Konzerthaus und Elbphilharmonie Hamburg ist bereits ausverkauft.

Am Donnerstag, den 14. März (19.30 Uhr) spielt das ORF RSO Wien im
Musikverein Wien: Der aus Russland stammende, weltweit gefragte
Dirigent Andrey Boreyko wird die Fünfte Symphonie von Dmitrij
Dmitrijewitsch Schostakowitsch dirigieren, ergänzt mit Musik von
Galina Ustwolskaja. Obwohl sie gern als „Lieblingsschülerin“ von
Schostakowitsch bezeichnet wird, liegen Welten zwischen ihren von
alttestamentarischer Religiösität beeinflussten Partituren und der
listigen, in der Emphase auf Beethoven aufbauenden Musik von
Schostakowitsch. Das 1957 komponierte „Poèm Nr. 2“ stammt aus der
weniger radikalen Frühphase Ustwolskajas und zeigt zumindest Spuren
der Tonsprache Schostakowitschs. Auf eine andere Art radikal ist
„Styx“ des georgischen Komponisten Gija Kantscheli. Die Solobratsche
– gespielt von Nils Mönkemeyer – vermittelt als Charon über den
mythischen Fluss Styx hinweg zwischen den Toten und Lebenden. Der
Wiener Singverein und das ORF RSO Wien geben die österreichische
Erstaufführung einer sehr langsamen, sehr emotionalen Komposition, in
der auch des 1990 verstorbenen russischen Komponisten Alfred
Schnittke gedacht wird. Ö1 sendet den Mitschnitt des Konzert am
Freitag, den 22. März um 19.30 Uhr.

Unter der Leitung von Andrey Boreyko und mit David Fray am Klavier
ist Franz Schuberts Ouverture zu „Die Zauberharfe“, Ludwig van
Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 sowie Dmitrij Dmitrijewitsch
Schostakowitschs Symphonie Nr. 5 am Samstag, den 23. März (19.00 Uhr)
beim Gastspiel des ORF RSO Wien in der Sarjadje Philharmonie Moskau
zu hören. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar
unter http://rso.orf.at.

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