- 26.02.2019, 14:06:15
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LH Wallner: Schlüsselprojekte für Vorarlbergs Straßeninfrastruktur
ASFINAG investiert bis 2024 mehr als 322 Millionen Euro
Utl.: ASFINAG investiert bis 2024 mehr als 322 Millionen Euro =
Bregenz (OTS) - Optimale Verkehrsanbindung von Gewerbegebieten, mehr
Sicherheit für die Autofahrerinnen und Autofahrer, bessere
Erreichbarkeit des hochrangigen Straßennetzes durch den Aus- und
Umbau der Anschlussstellen und dadurch Entlastung von Anrainerinnen
und Anrainern – dafür investiert die ASFINAG bis zum Jahr 2024 mehr
als 322 Millionen Euro in die Vorarlberger Autobahnen und
Schnellstraßen. Land und Gemeinden bringen zusätzliche
Millionenbeträge für die erforderlichen Begleitmaßnahmen im
Landesstraßennetz auf. Darüber informierten Landeshauptmann Markus
Wallner und Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser gemeinsam mit
ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl im Pressefoyer am Dienstag, 26.
Februar.
Die wesentlichen Schlüsselprojekte für Vorarlbergs
Straßeninfrastruktur verlaufen nach Plan. Für die S 18 Bodensee
Schnellstraße steht die Trassenentscheidung an, bei der A
14-Anschlussstelle Bludenz-Bürs sollen im März die Bauarbeiten
starten und für die neue Anschlussstelle Rheintal Mitte wurden schon
erste Vorarbeiten durchgeführt. Positive Signale von Seiten der
ASFINAG gibt es auch hinsichtlich einer von Vorarlberg geforderten
Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der Autobahn.
Bei der S 18 geht es um die Entlastung von 40.000 Bewohnerinnen
und Bewohnern im unteren Rheintal und optimale Verkehrsverbindung für
täglich 6.000 Pendlerinnen und Pendler in Richtung
Schweiz/Liechtenstein. Landeshauptmann Wallner bekräftigte, dass an
den im Planungsprozess als Bestlösungen ermittelten Varianten CP
(Ortsumfahrung Lustenau) und Z (Ried-Querung) festgehalten werde:
"Ein 'zurück an den Start' gibt es nicht." Spätestens 2020 soll die
Trassenentscheidung fallen.
Die A 14-Anschlusstellen Bludenz-Bürs und Rheintal Mitte sind für
Landesstatthalter Rüdisser nicht zuletzt aus wirtschaftlicher Sicht
von zentraler Bedeutung. Er verwies auf die in den letzten Jahren
stark gestiegenen Exportzahlen. "Angesichts der dynamischen
Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg braucht es eine
leistungsfähige Straßeninfrastruktur", so Rüdisser. Bei Bludenz-Bürs
wird im März mit dem Bau von zwei neuen Kreisverkehren und vier neuen
Brücken begonnen, sodass die dortigen Gewerbegebiete einen direkten
Autobahnanschluss erhalten. Bis Ende 2021 soll dieser fertig sein.
Für den neuen Anschluss Rheintal Mitte wurden von Seiten des Landes
erste Vorschüttungen zur Verlängerung der Bleichestraße bereits
durchgeführt, die ASFINAG wird mit ihren Maßnahmen unmittelbar an der
A 14 im Herbst 2019 beginnen.
Eine positive Botschaft hatte ASFINAG-Vorstand Hufnagl auf die
erneut vorgetragene Vorarlberger Forderung nach Installation einer
Verkehrsbeeinflussungsanlage auf der A 14 parat. Damit könne die
Sicherheit auf dieser dicht befahrenen Autobahn maßgeblich erhöht
werden. Hufnagl sagte zu, im Zuge der Schaffung eines
Verkehrskontrollplatzes auf Höhe Lauterach – ohne zeitliche
Festlegung – auch die Einrichtung einer VBA-Anlage in die Planungen
der ASFINAG einzubeziehen.
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