NEOS/UNOS präsentieren Whistleblower-Plattform ‚WKO Leaks‘

Schellhorn/Schuster: „Mit ‚WKO Leaks‘ soll Transparenz in die Finanzen der WKO gebracht werden.“

Wien (OTS) - Die Wirtschaftskammer sitzt auf einem Milliardenvermögen. Doch das wird vielfach nicht zum Wohle ihrer Zwangsmitglieder eingesetzt. Ganz im Gegenteil, versickern Unsummen im Sumpf der Wirtschaftskammer. Die WKO kämpft primär nicht für Entbürokratisierung oder die Anliegen ihrer Mitglieder, sondern für die Erhaltung der eigenen Pfründe. NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn und UNOS-Bundessprecher Michael Schuster haben deshalb heute im Zuge einer Pressekonferenz die Whistleblower-Plattform ‚WKO Leaks‘ präsentiert.

„In allen Sparten gibt es Vereine mit fragwürdigen Finanzen. Im Sinne der Zwangsmitglieder muss Licht ins Dunkel der Finanzen der WKO gebracht werden. Ziel ist es, mit Hilfe von Whistleblowern Hinweise zu sammeln, wie die Beiträge im Sumpf der Wirtschaftskammer versickern und wer sich an ihrem Milliardenvermögen bedient“, betont Sepp Schellhorn die Idee der Plattform.

Für Michael Schuster geht es darum eine Möglichkeit für Unternehmer_innen zu schaffen, anonym auf Fälle hinzuweisen: „In einer perfekten Welt bräuchte es unsere Plattform ‚WKO Leaks‘ nicht. Aber in Österreich ist sie wichtig. Es geht darum, jenen, die Transparenz wollen, eine anonyme Möglichkeit der Informations-Weitergabe anzubieten. Damit soll die WKO langfristig in eine bedarfsorientierte und schlanke Interessenvertretung umgewandelt werden, die freiwilligen Mitgliedern gute Services bietet.“

WKO Leaks Plattform:

Mit den „WKO Leaks“ geben NEOS Menschen, die Missstände und Korruption aufdecken wollen, die Möglichkeit, Informationen sicher und anonym zu übermitteln. NEOS haben Vorkehrungen getroffen, damit Whistleblower auf vertraulichem Weg Informationen übermitteln können. Dabei wird Sorge dafür getragen, dass nur ein sehr kleiner Kreis von Personen Zugriff auf übermittelte Informationen und Dokumente bekommt. So funktioniert es:

Postfach:
NEOS haben ein Postfach eingerichtet, an das Unterlagen geschickt werden können, die Machenschaften in der Wirtschaftskammer belegen. Auf dieses Postfach haben nur Sepp Schellhorn und eine seiner Mitarbeiter_innen Zugriff. Damit gelangen die Dokumente nicht in unbefugte Hände.

Per E-Mail
Es besteht auch die Möglichkeit, verschlüsselte E-Mails an wkoleaks@neos.eu zu schicken.

Über Messenger
Messaging-Dienste bieten in den meisten Fällen mehr Sicherheit als E-Mail. ‚Signal‘ ist die beste Variante, die auch von Edward Snowden empfohlen wird.

Alle Informationen gibt es auch auf der Homepage https://wkoleaks.at

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