Lesung von Prof. Dr. Hartmut Radebold: Spurensuche eines Kriegskindes

Im Rahmen der Alterspsychiatrischen Tagung in Wien

Wien (OTS) - Als Begründer und Wegbereiter der deutschsprachigen Psychotherapie Älterer, hat Prof. Dr. Hartmut Radebold die Entwicklung der klinischen Psychologie maßgeblich mitgestaltet. Am Vorabend der Alterspsychiatrischen Tagung gibt es nun die einmalige Gelegenheit, ihn live bei einer Lesung in Wien zu erleben.

Die Kriegskindergenerationen der Jahrgänge 1928 – 1947 erlebten in Deutschland und Österreich ihre Kindheit und Jugendzeit im 2. Weltkrieg bzw. in der direkten Nachkriegszeit. Aufgrund ihrer Erfahrungen, zu denen insbesondere Vaterlosigkeit, Bombenangriffe, Flucht und Vertreibung zählen, müssen 30% als ausgeprägt traumatisiert und weitere 30% als deutlich beeinträchtigt angesehen werden.

Prof. Dr. Radebold, der über 20 Jahre Professor für klinische Psychologie an der Universität Kassel war, hat sich im Laufe seiner jahrzehntelangen Forschungstätigkeit besonders diesen Menschen gewidmet. Viele konnten lebenslang nicht über ihre Verluste trauern und diese aufarbeiten. Zentrale Fragestellungen seiner Arbeit sind daher „Wie erkennen wir Betroffene? Wo begegnen wir ihnen? Wie können wir ihnen noch helfen?“.

Als Halbwaise und Kriegskind hat Professor Radebold die damaligen Geschehnisse selbst erlebt und seine eigenen Erfahrungen und Erinnerungen in seinem Buch „Spurensuche eines Kriegskindes“ niedergeschrieben. Aus diesem wird er am Vorabend der Alterspsychiatrischen Tagung lesen und das Thema allen Interessierten zugänglich machen.

Freuen Sie sich auf eine besondere Lesung von einem der führenden Experten der klinischen Psychologie – am 28.02.2019 um 19:00 Uhr im Haus der Ingenieure, Eschenbachgasse 9, 1010 Wien. Der Eintritt ist frei.

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