Volksbanken führen Multibanking-Funktion ein

Ab sofort können Volksbank-Kunden über das Volksbank Banking auch Konten anderer Banken integrieren

Wien (OTS) - Wien, 21.02.2019: Als eines der ersten heimischen Finanzinstitute führen die Volksbanken die sogenannte Multibanking-Funktion ein. Damit können KundInnen über ihr Volksbank Onlinekonto auch Girokonten anderer Banken aus Österreich sowie Deutschland hinzufügen und so all ihre Konten gemeinsam darstellen.

Bessere Übersicht über alle Konten auf einen Blick

Für DI Gerald Fleischmann, Generaldirektor der VOLKSBANK WIEN AG, liegen die Vorteile der neuen Funktion auf der Hand: „Manche unserer Kundinnen und Kunden haben Konten bei mehreren Banken. Das führt zu einer unübersichtlichen und mühsamen Bedienung mehrerer Banking-Apps mit unterschiedlichen Zugangsdaten, verschiedenen Nutzeroberflächen und Funktionen. Mit dem Multibanking können jetzt alle Konten über das Volksbank Banking auf einen Blick dargestellt werden – das verschafft eine bessere finanzielle Übersicht und vereinfacht den Alltag.“

Eine wichtige Funktion der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 bei den Volksbanken vorab

Mit Einführung der Multibanking-Funktion bietet der Volksbanken-Verbund als eines der ersten heimischen Finanzinstitute eine wichtige Funktion der Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Service Directive 2) der EU vor der offiziellen Einführung. Die Richtlinie schreibt allen Banken bis zum 19. September 2019 vor, technische Schnittstellen zu schaffen, über die andere Finanzdienstleister ihre Leistungen anbieten und auf die Daten von Girokonten zugreifen können, wenn der Kunde das so einrichtet.

„Über die Ansicht oder Verarbeitung der Daten durch andere Finanzdienstleister bestimmt aber immer die Kundin, der Kunde selbst. Auch die Datensicherheit wird durch PSD2 gestärkt!“ erläutert Horst Weichselbaumer-Lenck, Chief Digital Officer der VOLKSBANK WIEN AG.

Der Volksbanken-Verbund

Der Volksbanken-Verbund ist eine österreichweit tätige Bankengruppe zu der die acht regionalen Volksbanken, die Marke SPARDA-BANK sowie die Ärzte- und Apothekerbank zählen. Die Zentralorganisation des Verbundes ist seit Juli 2015 die VOLKSBANK WIEN AG. Der Volksbanken-Verbund verfügt über eine Bilanzsumme von 25,8 Mrd. Euro und betreut mit rund 3.900 Mitarbeitern in 334 Vertriebsstellen rund 1,11 Mio. Kunden in ganz Österreich. (Stand 30.06.2018)

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