- 20.02.2019, 10:00:02
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- OTS0054
Wenn Überregulierung zur totalen Bevormundung wird
WKO und Austrian Economics Center laden zu einer prominent besetzter Podiumsdiskussion über „Die unendliche Geschichte der Bürokratie“
Utl.: WKO und Austrian Economics Center laden zu einer prominent
besetzter Podiumsdiskussion über „Die unendliche Geschichte
der Bürokratie“ =
Wien (OTS) - Es ist eine der wesentlichsten Aufgaben eines Staates,
mit gesetzlichen Vorschriften das (Zusammen-)Leben seiner Bürger zu
regeln und sie damit auch vor Gefahren aller Art zu beschützen. Doch
wie weit können und dürfen staatliche Regulierung in den
unmittelbaren Lebensbereich jedes Einzelnen eingreifen, ihr oder ihm
individuelle Entscheidungen für oder gegen eine bestimmte
Verhaltensweise unmöglich machen?
Mit Fragen wie diesen setzen sich die Teilnehmer einer prominent
besetzten Podiumsdiskussion im „Headquarter“ der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) in Wien auseinander. WKÖ-Präsident Harald Mahrer
diskutiert dabei mit Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen
Wien AG, Katharina Koßdorff (FV Nahrungs- und Genuss-mittelindustrie,
WKÖ), Ralf-Wolfgang Lothert (Head of Corporate Affairs &
Communication, JTI Austria) sowie Michael Jäger von der Taxpayers
Association of Europe über Sinn, Unsinn und Grenzen solcher
bürokratischen Regeln.
Zu den Grundsatzfragen, die im Austrian Economics Center intensiv
diskutiert werden, gehört auch die Definition von Staatsaufgaben.
Regulierungen, die dem allgemeinen Schutz von Konsumenten, dem
Gesundheits- und Jugendschutz oder dem Arbeitnehmerschutz dienen,
wirken weit in die Gestaltungsfreiheit jedes Einzelnen, aber auch von
Unternehmen, dem Handel, der Industrie hinein. Wo hört die
Fürsorgepflicht auf und wo fängt die Bevormundung an? Muss die
individuelle Verantwortung immer mehr auf Hersteller, Händler und den
Staat ausgelagert werden?
Moderatorin Barbara Kolm, Direktorin des Austrian Economics Centers,
wird bei der vom Austrian Economics Center gemeinsam mit der WKÖ
organisierten Veranstaltung die Diskutanten zu ihrer Sicht über die
„unendliche Geschichte der Bürokratie“ befragen. Denn, so Kolm,
„Bürokratie gilt als einer der größten Hemmschuhe für Unternehmen,
bremst deren Tatendrang, mindert die Risikofreude und erstickt
mitunter die Kreativität.“ Statt der weiter zunehmenden
Überregulierung wäre ein „Sprengen des bürokratischen Korsetts“
dringend notwendig.
Das Austrian Economics Center (AEC, www.austriancenter.com) ist eine
politisch unabhängige Forschungseinrichtung, die sich für die
Verbreitung der Ideen der Österreichischen Schule der
Nationalökonomie einsetzt. Das AEC erforscht wirtschaftspoliti-sche
Alternativen, erarbeitet Analysen und Studien. Im „Global Go To Think
Tank Index Report 2018“ liegt das AEC in der Kategorie „Best
Independent Thinktanks“ auf Platz 21.
Die unendliche Geschichte der Bürokratie - Paneldiskussion über Sinn und Unsinn von Regulierungen Einlass ab 9.30 h Anmeldung erbeten: [email protected] Datum: 27.2.2019, 10:00 - 11:30 Uhr Ort: Wirtschaftskammer Österreich Sky Lounge Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien
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