Wenn Überregulierung zur totalen Bevormundung wird

WKO und Austrian Economics Center laden zu einer prominent besetzter Podiumsdiskussion über „Die unendliche Geschichte der Bürokratie“

Wien (OTS) - Es ist eine der wesentlichsten Aufgaben eines Staates, mit gesetzlichen Vorschriften das (Zusammen-)Leben seiner Bürger zu regeln und sie damit auch vor Gefahren aller Art zu beschützen. Doch wie weit können und dürfen staatliche Regulierung in den unmittelbaren Lebensbereich jedes Einzelnen eingreifen, ihr oder ihm individuelle Entscheidungen für oder gegen eine bestimmte Verhaltensweise unmöglich machen?

Mit Fragen wie diesen setzen sich die Teilnehmer einer prominent besetzten Podiumsdiskussion im „Headquarter“ der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Wien auseinander. WKÖ-Präsident Harald Mahrer diskutiert dabei mit Günther Ofner, Vorstandsdirektor der Flughafen Wien AG, Katharina Koßdorff (FV Nahrungs- und Genuss-mittelindustrie, WKÖ), Ralf-Wolfgang Lothert (Head of Corporate Affairs & Communication, JTI Austria) sowie Michael Jäger von der Taxpayers Association of Europe über Sinn, Unsinn und Grenzen solcher bürokratischen Regeln.

Zu den Grundsatzfragen, die im Austrian Economics Center intensiv diskutiert werden, gehört auch die Definition von Staatsaufgaben. Regulierungen, die dem allgemeinen Schutz von Konsumenten, dem Gesundheits- und Jugendschutz oder dem Arbeitnehmerschutz dienen, wirken weit in die Gestaltungsfreiheit jedes Einzelnen, aber auch von Unternehmen, dem Handel, der Industrie hinein. Wo hört die Fürsorgepflicht auf und wo fängt die Bevormundung an? Muss die individuelle Verantwortung immer mehr auf Hersteller, Händler und den Staat ausgelagert werden?

Moderatorin Barbara Kolm, Direktorin des Austrian Economics Centers, wird bei der vom Austrian Economics Center gemeinsam mit der WKÖ organisierten Veranstaltung die Diskutanten zu ihrer Sicht über die „unendliche Geschichte der Bürokratie“ befragen. Denn, so Kolm, „Bürokratie gilt als einer der größten Hemmschuhe für Unternehmen, bremst deren Tatendrang, mindert die Risikofreude und erstickt mitunter die Kreativität.“ Statt der weiter zunehmenden Überregulierung wäre ein „Sprengen des bürokratischen Korsetts“ dringend notwendig.

Das Austrian Economics Center (AEC, www.austriancenter.com) ist eine politisch unabhängige Forschungseinrichtung, die sich für die Verbreitung der Ideen der Österreichischen Schule der Nationalökonomie einsetzt. Das AEC erforscht wirtschaftspoliti-sche Alternativen, erarbeitet Analysen und Studien. Im „Global Go To Think Tank Index Report 2018“ liegt das AEC in der Kategorie „Best Independent Thinktanks“ auf Platz 21.

Die unendliche Geschichte der Bürokratie - Paneldiskussion über Sinn
und Unsinn von Regulierungen


Einlass ab 9.30 h
Anmeldung erbeten: office@austriancenter.com

Datum: 27.2.2019, 10:00 - 11:30 Uhr

Ort:
Wirtschaftskammer Österreich Sky Lounge
Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien

Rückfragen & Kontakt:

Austrian Economics Center
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Tel.: +43 1 5051349-33

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