Holzkraftwerke: Titschenbacher erleichtert über Alternativlösung

Von Köstinger geplantes Biomasse-Grundsatzgesetz soll Anlagen retten

Graz (OTS) - "Nach dem Scheitern der Ökostromgesetznovelle im Bundesrat bin ich zuversichtlich, dass es jetzt rasch zu einer tragfähigen Lösung zur Weiterführung der 47 von der Schließung bedrohten Holzkraftwerke kommt", ist der steirische Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Titschenbacher erleichtert über das von Bundesministerin Elisabeth Köstinger angekündigte Biomasse-Grundsatzgesetz. Bereits im März soll der Entwurf für dieses Bundesgesetz in Begutachtung gehen, das mit einfacher Mehrheit im Nationalrat beschlossen werden kann. Anknüpfend an den bundesgesetzlichen Rahmen können die neun Bundesländer jeweils Ausführungsgesetze beschließen.

Ökostrom für 33.000 steirische Haushalte

"Mit dieser geplanten Alternativlösung können die Betreiber der 27 in der Steiermark aktiven Holzkraftwerke nach der Verunsicherung der vergangenen Monate jetzt wieder aufatmen", sagt Titschenbacher. Diese Anlagen versorgen 33.000 Haushalte (österreichweit 600.000 Haushalte) verlässlich und unabhängig von der Jahreszeit und Witterung mit Ökostrom und sichern in der Steiermark rund 800 Arbeitsplätze (Österreich: 6.400 Jobs) in der Holz- und Sägeindustrie sowie der Forstwirtschaft. Etwa 60% der steirischen Kapazitäten wären von der unmittelbaren Schließung betroffen. "Holzkraftwerke sind auch eine unverzichtbare Verwertungsschiene für niederwertige Holzsortimente wie Schadholz nach Stürmen oder Borkenkäferbefall, aber auch eine wichtige Säule in der Energiewende. (Schluss)

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