Troch und Kaske: Ökostrom Ja – Aushungern des Kraftwerkes Simmering Nein

Wien (OTS/SK) - Das Ökostromgesetz der Regierung Kurz/Strache stellt wieder einmal die Interessen der Konzerne vor die der Konsumenten. „Während frühere Gesetze unter Beteiligung der SPÖ die Förderung der umweltfreundlichen Biomasse-Kraftwerke transparent geregelt und fair gefördert haben, forciert der Regierungsplan Freunderlwirtschaft statt faire Förderungen“, so die beiden Simmeringer SPÖ-Abgeordneten Harald Troch aus dem Nationalrat und Rudolf Kaske aus dem Bundesrat. „Für einen Blanko-Scheck für die Regierung Kurz/Strache gibt es seitens der SPÖ kein Vertrauen“, so Troch. ****

„Ein faires Ökostromgesetz muss die Existenz aller effizienten kleinen und großen Biomasse-Kraftwerke in Österreich sicherstellen“, betont Kaske. Die beiden Simmeringer SPÖ-Mandatare setzen sich klar für eine faire Behandlung und Förderung des Kraftwerkes Simmering und der Wiener Energiewirtschaft ein. „Bisher hat ein transparentes Gesetz klar geregelt, wer welche Förderung bekommt. Diese Transparenz und Fairness ist für Wien selbstverständlich und muss erhalten werden. Das Husch-Pfusch-Gesetz ist zu recht gestern abgelehnt worden“, so Troch. „Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz in der Energiewirtschaft. Die Wiener Kraftwerke dürfen mit einem neuen Ökostromgesetz nicht benachteiligt werden“, so Kaske.

Die beiden SPÖ-Mandatare unterstützen den 5-Punkte-Plan der SPÖ für mehr Ökostrom:

  • Tarife ins Gesetz
  • Abgestuftes Fördermodell nach Effizienz
  • Faire Begutachtung
  • Förderungen öffentlich machen (wie in Deutschland)
  • Keine Ökostrom-Abgabe für kleine Einkommen

„Ökostrom ja, aushungern des Kraftwerkes Simmering nein“, so die Simmeringer SPÖ-Mandatare unisono. (Schluss) rm/ls

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