NEOS zu Gynmed-Report: Österreich hat beim Thema Sex noch viel zu lernen

Claudia Gamon: „Es braucht endlich mehr sexuelle Bildung und Aufklärung über Verhütungsmittel und reproduktive Rechte.“

Wien (OTS) - Wie der heute vorgestellte dritte „Gynmed-Report“ zeigt, bleibt die Empfängnisverhütung in Österreich auch weiterhin eine Thematik voller Wissenslücken und Missverständnisse. „Österreich hat bei sexueller Bildung und beim Wissen über Verhütungsmittel noch sehr viel Aufholbedarf. Es ist sehr besorgniserregend, dass unwirksamere Methoden auf dem Vormarsch sind, während etwa die Skepsis gegenüber hormonellen Verhütungsmitteln immer weiter zunimmt“, so NEOS-Frauensprecherin Claudia Gamon. Dass Österreich in weiterer Folge auch traurige Spitze bei Schwangerschaftsabbrüchen ist, sei inakzeptabel.

Es müsse bei der Bildung angesetzt werden, fordert Gamon: „Im sexualpädagogischen Bereich wird viel zu wenig für die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer getan, während gleichzeitig Vereine wie „TeenSTAR“ mehr als fragwürdige Inhalte an Schulen vermitteln. Es braucht endlich mehr sexuelle Bildung und Aufklärung über Verhütungsmittel und reproduktive Rechte, um die körperliche Integrität und Selbstbestimmung sicherzustellen.“ Zugleich müsse es auch einen leichteren und niederschwelligeren Zugang zu Verhütungsmittel - insbesondere für Unter-18-Jährige, aber auch für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund - geben.

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