Neues Onkologie-Zentrum im Kaiser-Franz-Josef Spital – Geriatrieversorgung gesichert

GZ Favoriten wird ab Ende 2019 adaptiert für Behandlung von Krebserkrankungen – KAV: Individuelle Lösungen für Pflegebedürftige

Wien (OTS) - Das Wiener Spitalskonzept 2030 sieht die Schaffung von drei Onkologie-Zentren vor. Eines davon entsteht am Gelände des Kaiser-Franz-Josef-Spitals. Dafür wird ab Herbst 2019 das Gebäude des Geriatriezentrums Favoriten adaptiert. Das Geriatriezentrum wird Ende 2019 seinen Betrieb einstellen. Für die rund 90 Menschen, die derzeit dort betreut werden, werden vom KAV in Zusammenarbeit mit dem Fonds Soziales Wien in den kommenden Monaten Alternativen organisiert.

„Der KAV betreibt mehrere moderne, top ausgestattete Pflegewohnhäuser wie das nur 600 Meter entfernte KAV-Pflegewohnhaus Innerfavoriten. Ich bin sicher, dass wir für alle KundInnen eine zufriedenstellende Lösung finden werden“, so Susanne Drapalik, Direktorin der KAV-Pflegewohnhäuser. Die Entscheidung, in welcher Einrichtung sie untergebracht werden, richtet sich nach individuellen Wünschen der BewohnerInnen und ihrer Angehörigen – auch Angebote außerhalb des KAV können in Anspruch genommen werden.

Gebündelte Kompetenzen bringen Vorteile für PatientInnen, Forschung und medizinische Ausbildung

Nach einer rund einjährigen Adaptierungsphase wird das neue Onkologie-Zentrum mit Beginn 2021 eröffnet. Onkologie-Zentren sind medizinische Einrichtungen, die auf die Diagnostik und Behandlung unterschiedlicher Krebserkrankungen spezialisiert sind. „Hier bekommen die PatientInnen an einem Ort alle Untersuchungen und Behandlungen, die sie benötigen: von der Chemo- über die Strahlentherapie bis hin zur operativen Entfernung von Tumoren oder nuklearmedizinischen Verfahren“, erklärt Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin des Wiener Krankenanstaltenverbundes.

Das bringt Vorteile für die Patientinnen und Patienten, aber auch für die Bereiche Ausbildung und Forschung. „In den Zentren werden verschiedene Kompetenzen zusammengeführt und die PatientInnen interdisziplinär therapiert. Die Prognosen können dadurch in vielen Fällen verbessert werden“, betont Hannes Kaufmann, Leiter der Medizinischen Onkologie im Kaiser-Franz-Josef-Spital. Die Bündelung der Kompetenzen wirkt sich auch auf die Bereiche Ausbildung und Forschung positiv aus. Die Anzahl der behandelten Fälle und damit auch die Qualität der wissenschaftlichen Untersuchungen steigen. „Je mehr Menschen wir behandeln, desto mehr können die jungen Ärztinnen und Ärzte lernen und desto verlässlicher sind die wissenschaftlichen Ergebnisse“, so Kaufmann.

Individuelle Lösungen für Mitarbeiter des Geriatriezentrums

Für die MitarbeiterInnen des Geriatriezentrums Favoriten gibt es eine Arbeitsplatzgarantie bei der Stadt Wien. „Es werden mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern persönliche Gespräche geführt und gemeinsam nach individuellen Lösungen für einen Dienstortwechsel gesucht“, betont Susanne Drapalik, Direktorin der KAV Pflegewohnhäuser und Geriatriezentren. Damit ist sichergestellt, dass das Know-how und die Kompetenzen nicht verloren gehen und weiterhin den Patientinnen und Patienten bzw. Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verfügung stehen.


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