- 12.02.2019, 11:19:29
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Schramböck: Standort auf Erfolgskurs - 355 Unternehmen und 3.000 Jobs in Österreich
2018 bringt neuen Ansiedelungsrekord für ABA - Investitionssumme von 734 Millionen Euro - starker Anstieg bei Unternehmen aus UK und CH

Utl.: 2018 bringt neuen Ansiedelungsrekord für ABA -
Investitionssumme von 734 Millionen Euro - starker Anstieg bei
Unternehmen aus UK und CH =
Wien (OTS/BMDW) - Die zum Ministerium für Digitalisierung und
Wirtschaftsstandort ressortierende Betriebsansiedlungsagentur
Austrian Business Agency ABA hat 2018 ein weiteres Rekordjahr
verzeichnet. In Summe wurden im Vorjahr 355 Unternehmen von der ABA
und den Regionalgesellschaften bei der Ansiedlung in Österreich
betreut. Gegenüber dem bisherigen Rekordergebnis von 344 Unternehmen
im Jahr 2017 ist das eine Steigerung um drei Prozent. „Im vergangenen
Jahr wurden durch neue Ansiedelungen rund 3.000 zusätzliche
Arbeitsplätze geschaffen und knapp 735 Millionen Euro investiert.
Jede Investition am Standort schafft Wertschöpfung, Arbeitsplätze und
Wohlstand. Deshalb ist aktive Standortpolitik für die Bundesregierung
kein lästiges Pflichtprogramm, sondern eine Top-Priorität für die
Zukunft unseres Landes“, so Wirtschaftsministerin Margarete
Schramböck. Die mit den Neuansiedlungen verbundene Investitionssumme
legte um 1,5 Prozent zu (2017: 723,85 Millionen Euro, 2018: 734,48
Millionen Euro) und die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze
verzeichnete einen Zuwachs von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr
(2017: 2.672, 2018:2.888).
Deutschland klare Nummer Eins – Schweiz und Italien auf den
Stockerlplätzen
Deutschland war mit 108 Unternehmen auch 2018 wieder eindeutig die
Nummer Eins unter den Investorenländern und zeichnete damit für 30
Prozent aller ABA-Projekte verantwortlich. Die Schweiz überholte mit
36 Neuansiedlungen Italien (28). Mit 14 Unternehmen war die Zahl der
Neugründungen aus Großbritannien doppelt so hoch wie im Jahr davor
(7). „Österreich punktet im Ausland als Innovations- und
Digitalstandort mit hoher Qualifikation der Fachkräfte, zudem sind
wir ein wirtschaftsfreundlicher Anker mit stabilen und berechenbaren
Rahmenbedingungen. Entwicklungen wie der Brexit sind immer eine
Chance, die wir aktiv nutzen wollen und daher haben wir uns
entsprechend frühzeitig positioniert. Neben attraktiven
Rahmenbedingungen am Standort hilft uns unsere Lage im Herzen Europas
und auch die wirtschaftsfreundliche Politik wird im Ausland mit
großem Interesse verfolgt“, verweist Schramböck etwa auf die
Forschungsprämie von 14 Prozent, die in der Form ein
Alleinstellungsmerkmal bei Standortentscheidungen ist.
Von den angesiedelten Unternehmen betreiben 32 am Standort Österreich
Forschung und Entwicklung und 29 Unternehmen sind
Produktionsunternehmen. Unter den Branchen sind IT/Telekom/Software
(56) und wirtschaftsnahe Dienstleistungen (55) am stärksten
vertreten. 22 ausländische Startups entschieden sich 2018 für den
Wirtschaftsstandort Österreich. Ungebrochen ist auch das Interesse
seitens Unternehmen aus den CEE/SEE-Ländern. Ihr Anteil lag 2018 mit
88 Unternehmen bei etwa einem Viertel aller neuen ABA-Ansiedlungen.
Am stärksten waren darunter Ungarn (17 Unternehmen), Slowenien (14
Unternehmen), Russland (10 Unternehmen) und die Slowakei (8
Unternehmen) vertreten.
Bundesländerranking - Wien vor Niederösterreich und Salzburg
Auch 2018 siedelte sich mit 182 die Mehrzahl der internationalen
Unternehmen in der Hauptstadt Wien an (2017: 157). Stärkstes
Bundesland nach Wien war Niederösterreich mit 32 Unternehmen (2017:
29) vor Salzburg mit 30 Betriebsansiedlungen (2017: 42). Für die
Steiermark entschieden sich 29 Unternehmen (2017: 26), für Kärnten 22
(2017: 27). Danach folgen Tirol mit 18 Neuansiedlungen (2017: 26) und
Vorarlberg mit 16 Neuansiedlungen (2017: 7). 15 Unternehmen gingen
nach Oberösterreich (2017: 23), sechs ins Burgenland (2017: fünf).
Fünf Unternehmen haben Standorte in mehreren Bundesländern.
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