- 07.02.2019, 10:32:49
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Lindner ad Teen Star: Ministerium muss endlich für volle Aufarbeitung sorgen!
Bildungsministerium ist auch 6 Monate nach ersten Berichten mit Prüfergebnis säumig
Utl.: Bildungsministerium ist auch 6 Monate nach ersten Berichten
mit Prüfergebnis säumig =
Wien (OTS/SK) - Besorgt zeigt sich SPÖ-Gleichbehandlungssprecher
Mario Lindner über die aktuellen Entwicklungen rund um den Verein
TEEN STAR. Nach zahlreichen Berichten über die fragwürdigen Praktiken
des Sexualkundevereins fehle es noch immer an notwendigen
Prüfergebnissen oder gar Konsequenzen seitens des
Bildungsministeriums. Recherchen der Wochenzeitung Falter und anderer
Medien brachten 2018 Berichte ans Licht, wonach dieser Verein in
Schulworkshops seit Jahren u.a. Homosexualität als Identitätsproblem
und Inhalte wie natürliche Empfängnisverhütung propagiere. „Vor genau
einem halben Jahr wurden dem Ministerium durch die HOSI Salzburg die
entsprechenden internen Schulungsunterlagen des Vereins übergeben –
bis heute liegt noch kein Prüfergebnis vor“, so Lindner.
„Gleichzeitig gab Minister Faßmann auf die parlamentarische Anfrage
der SPÖ erst im Jänner mehr als unbefriedigende Antworten. Es kann
und darf nicht sein, dass die Aufklärung dieser Berichte nicht mit
voller Kraft verfolgt wird.“ Im Gegensatz zum Bildungsministerium
handelte die Bildungsdirektion Salzburg schon im vergangenen Oktober
und untersagte dem Verein TEEN STAR weitere Workshops bis zum Ende
der amtlichen Überprüfung. ****
Konkret stellte der Bildungsminister in seiner Antwort auf die
Anfrage von Lindner im Jänner klar, dass es noch kein bundesweites
Verbot von Workshops dieses Vereins gäbe. Die übergebenen internen
Schulungsunterlagen seien in den vergangenen Monaten überprüft
worden, ein Ergebnis veröffentlichte das Ministerium aber nicht. „Man
kann sich dem Eindruck schwer erwehren, dass der Minister die
Verantwortung für den Umgang mit diesen und ähnlichen Inhalten auf
die LehrerInnen, die Schulen und die Bildungsdirektionen abwälzt“, so
Lindner verärgert. „Transparenz und ernstgemeinte Überprüfungen sehen
definitiv anders aus. Wenn der Minister die notwendigen Ergebnisse
nicht von sich aus veröffentlicht und entsprechende Konsequenzen
zieht, dann werden wir natürlich umgehend eine neue Anfrage ins
Parlament bringen – inzwischen die dritte seit Sommer 2018!“
Hier finden Sie die Beantwortung der Parlamentarischen Anfrage zu
diesem Thema: https://tinyurl.com/yd8ew9j2
(Schluss) mr/mp
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