- 06.02.2019, 10:35:48
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Schramböck: Abkommen mit Israel stärkt Kreativwirtschaft
Memorandum of Cooperation (MOC) fördert Wissensaustausch und Transfer von Best-Practice Methoden in Aus- und Weiterbildung
Utl.: Memorandum of Cooperation (MOC) fördert Wissensaustausch und
Transfer von Best-Practice Methoden in Aus- und Weiterbildung =
Wien (OTS/BMDW) - Im Rahmen des Staatsbesuchs in Israel trifft
Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Margarete Schramböck ihr israelisches Pendant, den Minister für
Wirtschaft und Industrie, Eli Cohen zu einem Arbeitsgespräch und zur
Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zur Vertiefung der
Zusammenarbeit Österreichs mit Israel im Bereich der
Kreativwirtschaft. „Israel und vor allem Tel Aviv sind international
als Kreativwirtschafts- und Start-Up-Hot Spot bekannt. Eine
verstärkte Zusammenarbeit mit Israel stärkt unsere Kreativwirtschaft
in Österreich maßgeblich. Gerade von Israels Leidenschaft für
Innovation und neue Technologien können wir viel lernen“, erklärt
Schramböck.
Die Zusammenarbeit mit Israel wird mit dem Abkommen breiter
aufgestellt. Bisher konnten bereits positive Erfahrungen im Rahmen
des Global Incubator Networks (GIN), das junge Unternehmen bei ihrem
Sprung auf den internationalen Markt unterstützt, gesammelt werden.
Ziel der vertieften Kooperation sei es, den Wissenstransfer zwischen
Israel und Österreich zu beschleunigen und von Best Practice Modellen
zu lernen. Insbesondere im Bereich der Aus- und Weiterbildung
bestehen große Chancen für beide Seiten. „Die enge Verschränkung von
Innovations- und Kreativwirtschaftsleistungen ist auch in Israel ein
Schwerpunkt und liegt somit genau auf der Linie unserer
Kreativwirtschaftsstrategie. Für den österreichischen
Wirtschaftsstandort leistet sie einen wichtigen Beitrag und ist ein
Innovationstreiber für andere Branchen“, so die
Wirtschaftsministerin.
In Österreich ist die Kreativwirtschaft längst eine etablierte Größe.
Mehr als jedes zehnte Unternehmen zählt zur Kreativwirtschaft. Neben
der eigenen jährlichen Wertschöpfung von 8,6 Milliarden Euro trägt
die Kreativwirtschaft aufgrund der engen Verflechtungen zu
zusätzlichen rund 4,5 Milliarden in vorgelagerten Branchen bei.
Weiterentwicklungen in der Kreativwirtschaft tragen somit zur
Stärkung des gesamten Standortes bei und treiben die Innovation in
allen Wirtschafsbereichen voran. „Die Kreativwirtschaft spielt zudem
eine wichtige Rolle im Digitalisierungsprozess. Viele der
Technologien von morgen werden heute bereits angewendet und tragen
ausschlaggebend zum Erfolg der Kreativwirtschaft bei“, so Schramböck.
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