• 05.02.2019, 14:17:29
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  • OTS0132

Erneut kräftige Investitionen in die Wasserwirtschaft

LH Wallner und LR Gantner präsentierten Arbeitsschwerpunkte 2019

Utl.: LH Wallner und LR Gantner präsentierten Arbeitsschwerpunkte
2019 =

Bregenz (OTS) - Die Ziele der Vorarlberger Wasserwirtschaftsstrategie
2020 werden auch heuer mit massiven Investitionen weiter verfolgt,
betonten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Christian
Gantner im Pressefoyer am Dienstag, 5. Februar. In den letzten fünf
Jahren wurden mehr als 300 Millionen Euro in wasserwirtschaftliche
Projekte investiert, davon über 70 Millionen Euro aus Landesmitteln.
Für 2019 sind in Summe 72 Millionen Euro veranschlagt, der Anteil des
Landes Vorarlberg beträgt 16,35 Millionen Euro. Schwerpunkte des
umfangreichen Arbeitsprogrammes sind auch heuer der Hochwasserschutz,
die Sicherung der Wasserversorgung und die sorgfältige Reinigung des
Abwassers.
"Wasser ist Naturschatz und Naturgewalt zugleich, dementsprechend
steht die Wasserwirtschaft immer wieder vor großen
Herausforderungen", sagte Wallner und verwies zum einen auf das
Hochwasser 2005 und zum anderen auf die lange Trockenphase im Sommer
2018, die in einigen Regionen zum Härtetest wurde. Das
Versorgungsnetz im Lande habe sich dabei aber bewährt, so Wallner:
"Die Wasserversorgung der Bevölkerung blieb in den meisten
Landesteilen gesichert. Wo es notwendig ist, sind mittlerweile die
erforderlichen Verbundleitungen kurz vor der Umsetzung." Wichtige
Verbund-Projekte sind zwischen Sulzberg und Doren, St. Gerold und
Thüringerberg, von Thüringerberg nach Thüringen sowie von Egg nach
Andelsbuch und von Mellau nach Reuthe.

Das wichtigste Hochwasserschutzprojekt für Vorarlberg ist das
grenzüberschreitende Projekt Rhesi. Für die Umsetzung dieses
Jahrhundertprojekts ist ein neuer Staatsvertrag erforderlich.

Darüber hinaus arbeiten Land und Gemeinden in allen Landesteilen
bei der Planung und Umsetzung von Hochwasserschutzprojekten eng
zusammen, am Fischbach in Dornbirn ebenso wie an der Alvier in Bürs,
am Kugelbeerbach in Lochau sowie am Lech. Da der Klimawandel vor
allem eine Häufung von lokalen Starkniederschlägen im Sommerhalbjahr
erwarten lässt, ist durch große Regenmengen mit einer Überlastung der
Siedlungsentwässerung und kleiner Fließgewässer im Ortsgebiet zu
rechnen. "Deshalb ist der private und betriebliche Objektschutz ein
wichtiges Thema. Information und Bewusstseinsbildung sind hier
wesentliche strategische Maßnahme", so Gantner.

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