• 01.02.2019, 12:32:06
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  • OTS0115

Kärntner Volkspartei: Volle Kraft für Pflege, Pendler und Umwelt

Weitere Schwerpunkte der ÖVP-Vorstandsklausur: Startschuss für die Arbeit der Referenten und Fachausschussvorsitzenden sowie Vorbereitung auf AK-Wahl und die EU-Wahl.

Utl.: Weitere Schwerpunkte der ÖVP-Vorstandsklausur: Startschuss für
die Arbeit der Referenten und Fachausschussvorsitzenden sowie
Vorbereitung auf AK-Wahl und die EU-Wahl. =

Klagenfurt (OTS) - „Wir kümmern uns um die tagtäglichen und
zukünftigen Probleme der Kärntnerinnen und Kärntner“, macht
Landesparteiobmann der Kärntner Volkspartei anlässlich der heutigen
Vorstandsklausur im Trippelgut bei Feldkirchen noch einmal klar. „Wir
stellen an uns den Anspruch, dass wir Probleme aufgreifen, konkrete
Lösungen finden und diese konsequent umsetzen.“ Die Klausur steht im
Zeichen der angekündigten Schwerpunkte: Umwelt, Pendler und Pflege.

Gerade die Pflege wird aufgrund des demographischen Wandels eine
besondere Herausforderung. „Die aktuelle Bevölkerungsprognose zeigt,
dass Kärnten im besonderen Maße davon betroffen ist“, so Gruber. Das
deklarierte Ziel der Volkspartei: „Mobile Pflege muss den klaren
Vorrang vor der stationären Pflege bekommen.“ Einen Schwerpunkt sieht
er in neuen Technologien als Chance und Hilfe im täglichen Leben
älterer Menschen.

Clubobmann Markus Malle erklärt: „94 Prozent der Menschen wünschen
sich zuhause gepflegt zu werden.“ Kärnten habe in diesem Bereich
großen Aufholbedarf. „Während österreichweit 84 Prozent in den
eigenen vier Wänden gepflegt werden, sind es in Kärnten lediglich 79
Prozent“, so Malle. Diese Quote gilt es zu heben, und die
Digitalisierung kann ein entscheidender Faktor dafür sein. Malle:
„Oft brauchen Menschen keine ständige Betreuung, sondern
Hilfestellung für bestimmte Tätigkeiten.“ Viele Möglichkeiten dafür
gebe es bereits: Herdplatten, die sich selbstständig abschalten,
Badewannen, die nicht übergehen können, oder Notfallsysteme am
Handgelenk. „Diese Technologien müssen wir in frühen Phasen der
Pflege stärker nutzen.“

Ebenfalls wichtig sind mobile Dienste – stundenweise Unterstützung
für bestimmte Situationen macht Leben in den eigenen vier Wänden oft
erst möglich und es entlastet pflegende Angehörige massiv. Auch hier
hat Kärnten Aufholbedarf, wie Malle weiß. „Dass in Österreich 31
Prozent der Pflegebedürftigen mobile Dienste in Anspruch nehmen, in
Kärnten aber nur 19 Prozent, ist der Hauptgrund, warum die Pflege
zuhause bei uns nicht so weit verbreitet ist.“ Hier gelte es, stark
aufzuholen.

Aufholbedarf sieht Gruber auch die Problematik der Pendler. „Kärnten
ist ein Pendlerland und dies wurde in Kärnten viel zu lange außer
Acht gelassen“, sagt er klar. Deshalb werde das Thema ein Schwerpunkt
sowohl im Landesparteivorstand, als auch bei der Arbeiterkammer-Wahl.
Gruber: „Christian Struger ist als Obmann der Pendlerinitiative
Kärnten und Mitglied des Vorstands ein Kenner der Materie.“ Als
FCG-Spitzenkandidat wird er bei der Arbeiterkammerwahl antreten und
an Lösungen arbeiten. „Christian Struger wird auch für deren
Umsetzung kämpfen“, verspricht Gruber. Gemeinsam mit Landesrat Ulrich
Zafoschnig setzt er auch Maßnahmen für die Verkehrssicherheit für
Pendler. „Mit dem höchsten Budget im Straßenbau seit zehn Jahren
führen wir dringend notwendige Sanierungen um“, so Gruber. Im
stadtnahen Gebiet soll das Radfahren attraktiviert werden.

Damit erreicht Kärnten auch eine CO2-Reduktion und erreicht so
Fortschritte im Zukunftsthema Klima und Umwelt. „Wir spüren den
Klimawandel in den damit verbundenen Unwetterkatastrophen“, sagt
Gruber. „Für deren Behebung sei benötigen wir Finanzmittel von rund
15 Millionen Euro.“ Es sei dafür – zusätzlich zu Unterstützung der
Bundesregierung aus dem Katastrophenfonds – koalitionär ein
Sonderbudget vereinbart.

Für die Landwirtschaft stockt Gruber die Risikovorsorge um 900.000
Euro auf. Setzt aber in seinen Referaten auf Energieeffizienz und den
Einsatz von regionalen Ressourcen – etwa im Straßenbau. „Es wird auch
eine umfassende Waldstrategie geben“, so Gruber.

Die personelle und thematische Verbreiterung der Kärntner Volkspartei
über die bewährten Felder Wirtschaft oder ländlicher Raum betont
Landesparteisekretär Sebastian Schuschnig. „Wir haben im Parteistatut
dafür zwei Möglichkeiten geschaffen“, sagt Schuschnig. „Es gibt die
Fachreferenten mit Stimmrecht im Parteivorstand und die
Fachausschüsse.“ Beide Personengruppen nehmen anlässlich der Klausur
offiziell ihre Arbeit auf. Schuschnig: „Für alle Themengebiete haben
wir ausgewiesene Experten gewinnen können, die ihre Expertise
ehrenamtlich in den Parteivorstand einbringen werden.“

Die Vorsitzenden der Fachausschüsse:
Susanne Hager: Familie und Soziales
Markus Patscheider: Europa
Bildung: Michael Archer
Umwelt und Nachhaltigkeit: Christoph Aste

Die Fachausschüsse:
Rudi Egger: Pflege
Peter Weidinger: Digitalisierung und Innovation
Christoph Pober: Städte und Urbanes
Martin Payer: Gesundheit

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