Nationalrats-Beschluss ermöglicht Weiterbetrieb zahlreicher Holzkraftwerke

Pernkopf: Wichtiger Beschluss für Energiewende im ländlichen Raum

St. Pölten (OTS/NLK) - „Der Beschluss des Ökostromgesetzes 2018 im Nationalrat ist ein wichtiger Schritt für die österreichische Energiewende,“ freut sich LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf über die Übergangsregelung für den Weiterbetrieb von Holzkraftwerken. Dafür sollen österreichweit rund 140 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Viele Biomasse-Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK-Anlagen) sind aktuell vom Zusperren bedroht, weil die Ökostrom-Tarifförderung ausläuft. Insgesamt tragen die 134 Kraftwerke, darunter 29 in Niederösterreich derzeit zu zwanzig Prozent des in Österreich erzeugten Ökostroms bei und sorgt dabei auch für eine Wertschöpfung von rund 500 Millionen Euro pro Jahr. Durch das Auslaufen der Einspeisetarife droht, dass sukzessive Anlagen stillgelegt werden müssen. „Wer zusieht, wie Biomasse-Werke zusperren müssen, muss auch erkennen, dass dann Arbeitsplätze verloren gehen und Atomstrom importiert werden muss. Ökosozial geht anders: Arbeitsplätze im ländlichen Raum sichern, Umwelt und Klima schützen, Wertschöpfung im Land halten. Der Beschluss zum Weiterbetrieb der Holzkraftwerke ist ein wichtiger Schritt in der österreichischen Energiewende. Denn zur Erreichung der Klimaziele ist es notwendig, alle Formen der Erneuerbaren Energie zu nutzen und auszubauen,“ so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf.

Damit kann nun eine Übergangsregelung für derzeit auslaufende Tarife geschaffen werden, bis im Jahr 2020 das „Erneuerbaren Ausbau Gesetzes" (EAG) greifen soll. Der gestrige Beschluss muss nun noch im Bundesrat bestätigt werden, anschließend muss das zuständige Ministerium rasch eine Tarifverordnung erlassen.

Weitere Informationen: Büro LH-Stv. Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005-12704, E-Mail lhstv.pernkopf@noel.gv.at

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