• 30.01.2019, 21:45:01
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  • OTS0216

ORF-Preisregen beim Österreichischen Filmpreis 2019

Zehn Auszeichnungen für „Cops“, „Angelo“, „Murer – Anatomie eines Prozesses“, „L’Animale“ und „Waldheims Walzer“

Utl.: Zehn Auszeichnungen für „Cops“, „Angelo“, „Murer – Anatomie
eines Prozesses“, „L’Animale“ und „Waldheims Walzer“ =

Wien (OTS) - Über zehn Auszeichnungen für fünf im Rahmen des
Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Filme darf sich der ORF beim
neunten Österreichischen Filmpreis freuen, der heute, am Mittwoch,
dem 30. Jänner 2019, im Rahmen einer festlichen Gala im Wiener
Rathaus verliehen worden ist. Mit jeweils drei Austro-Oscars gehen
Stefan A. Lukacs’ preisgekröntes Langfilmdebüt „Cops“ („Beste
männliche Hauptrolle“, „Beste männliche Nebenrolle“ und „Beste
Tongestaltung“) und Markus Schleinzers internationales Drama „Angelo“
(„Bestes Kostümbild“, „Beste Maske“ und „Bestes Szenenbild“) als die
großen Gewinner des Abends hervor. Unter den Preisträgern sind
außerdem „Murer – Anatomie eines Prozesses“ („Bester Spielfilm“ und
„Beste weibliche Nebenrolle“), „L’Animale“ („Beste Musik“) und
„Waldheims Walzer“ („Bester Dokumentarfilm“).

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Mit insgesamt zehn
Auszeichnungen für kofinanzierte Produktionen wird die Bedeutung des
ORF als verlässlicher Partner und starker Motor des österreichischen
Kinofilms einmal mehr deutlich. Umso wichtiger ist es, auch in
Zukunft einen wesentlichen Beitrag im Rahmen des
öffentlich-rechtlichen Auftrags leisten zu können. Ich gratuliere den
Nominierten, Gewinnerinnen und Gewinnern des Österreichischen
Filmpreises 2019, die den heimischen Kinofilm vor und hinter der
Kamera einzigartig, vielfältig und über die Grenzen hinaus
erfolgreich machen.“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Ganz Österreich feiert
den österreichischen Film! Die geballte Kraft der Kreativität, die
beeindruckende Bandbreite der besten Geschichten, die
Schauspiel-Kunst auf Top-Niveau – wir als Partner der Film-Wirtschaft
gratulieren allen, die nominiert und ausgezeichnet wurden! Chapeau!“

Der Österreichische Filmpreis 2019 – Die ORF-Gewinner im Überblick

Bester Spielfilm: Murer – Anatomie eines Prozesses (Produzenten:
Viktoria Salcher, Mathias Forberg, Paul Thiltges und Adrien Chef;
Regie: Christian Frosch)
Bester Dokumentarfilm: Waldheims Walzer (Produzentin: Ruth
Beckermann; Regie: Ruth Beckermann)
Beste männliche Hauptrolle: Laurence Rupp (Cops)
Beste weibliche Nebenrolle: Inge Maux (Murer – Anatomie eines
Prozesses)
Beste männliche Nebenrolle: Anton Noori (Cops)
Bestes Kostümbild: Tanja Hausner (Angelo)
Beste Maske: Anette Keiser (Angelo)
Beste Musik: Bernhard Fleischmann (L’Animale)
Bestes Szenenbild: Andreas Sobotka und Martin Reiter (Angelo)
Beste Tongestaltung: Claus Benischke-Lang / Originalton; Thomas Pötz,
Sebastian Watzinger / Sounddesign; Thomas Pötz / Mischung (Cops)

Der Österreichische Filmpreis in ORF eins, ORF 2 und ORF III

Zum Abschluss der umfassenden Berichterstattung anlässlich des
Österreichischen Filmpreises 2019 in ORF eins und ORF 2 berichtet am
Freitag, dem 1. Februar, die Sondersendung „Heim-Kino – Neues vom
österreichischen Film“ über die Gewinner/innen und zeigt die
Höhepunkte der Gala (22.00 Uhr, ORF eins).

Auch ORF III berichtet mit einem umfangreichen Schwerpunkt vom
„Österreichischen Filmpreis 2019“. So steht der Abend der
Preisverleihung am 30. Jänner ganz im Zeichen des heimischen
Filmschaffens. Live von der Preisverleihung melden sich Ani
Gülgün-Mayr und Peter Fässlacher in einem „Kultur Heute Spezial“ um
21.50 Uhr mit Interviews der Preisträger/innen und Highlights der
Veranstaltung. Außerdem ist die Wolf-Haas-Verfilmung „Der
Knochenmann“ (22.30 Uhr) mit Josef Hader zu sehen.

Spielfilmprogramm in ORF eins und ORF 2

Mit den ORF-Premieren fünf ausgezeichneter und vom ORF im Rahmen des
Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierter Kinofilme steht das
Filmprogramm von ORF eins und ORF 2 auch 2019 wieder ganz im Zeichen
des „Austro-Oscars“: Nach „Nebel im August“ (20. Jänner) und „Wilde
Maus“ (25. Jänner) halten „Die Migrantigen“ am Freitag, dem 1.
Februar, um 20.15 Uhr in ORF eins nach dem großen Kinoerfolg auch
Einzug in die heimischen Wohnzimmer: Regisseur Arman T. Riahi, der
gemeinsam mit den beiden Hauptdarstellern Aleksandar Petrović und
Faris Endris Rahoma auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet,
präsentiert mit seinem mehrfach preisgekrönten Spielfilmdebüt eine
politisch unkorrekte Komödie über moderne Klischees, falsche
Identitäten und vermeintlich „echte“ Ausländer.

Drehbuchautor und Regisseur Valentin Hitz deckt am Freitag, dem 1.
Februar, um 22.25 Uhr in ORF eins „Stille Reserven“ auf und zeichnet
eine düstere Vision der nahen Zukunft, in der Konzerne die Macht
übernommen haben und der Luxus eines natürlichen Todes nur denjenigen
zukommt, die sich eine sogenannte Todesversicherung leisten können.
In der Hauptrolle des preisgekrönten Sci-Fi-Thrillers ist Clemens
Schick als skrupelloser Versicherungsagent zu sehen, der schließlich
selbst Opfer dieses Systems wird.

Als „Bester Hauptdarsteller“ beim Österreichischen Filmpreis 2018
ausgezeichnet wurde Lars Eidinger, der in Chris Kraus’ Kinofilm „Die
Blumen von gestern“ als Holocaust-Forscher und Nachfahre prominenter
NS-Täter brilliert. Mitten in der tiefsten Lebenskrise bekommt dieser
mit dem französischen Shootingstar Adèle Haenel eine Assistentin zur
Seite gestellt, die ausgerechnet die Enkelin eines Holocaust-Opfers
ist. Und so entspinnt sich eine tragikomische – weltweit
preisgekrönte – Geschichte, die ORF 2 am Sonntag, dem 3. Februar, um
23.05 Uhr zeigt.

Auf dem Programm steht außerdem nach zahlreichen Kinohits auch das
Dakapo von „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ (1.
Februar, 0.20 Uhr, ORF eins).

Radio- und Online-Berichterstattung sowie ORF TELETEXT

Ö1 berichtet im „Morgenjournal“ (7.00 Uhr) über die Preisträgerinnen
und Preisträger und von der Veranstaltung. Auch das ORF.at-Netzwerk
und der ORF TELETEXT (im Magazin „Kultur und Show“ ab Seite 190)
informieren im Rahmen ihrer aktuellen Kulturberichterstattung
ausführlich über den Österreichischen Filmpreis. Auf der
Videoplattform ORF-TVthek sind alle Sendungen des TV-Schwerpunkts,
für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream
und für sieben Tage nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand
abrufbar.

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