NEOS zu Faßmann: Keine halben Sachen bei Reform der Schulferien

Douglas Hoyos: „Es braucht endlich zukunftsfitte Lösungen, von denen die Kinder profitieren, sowie mehr Lebensqualität in der Familie und weniger Stress für die Eltern möglich wird.“

Wien (OTS) - Dass Bildungsminister Faßmann nun eine einheitliche Regelung zu den Herbstferien angehen möchte, sei zwar durchaus begrüßenswert, allerdings bleibe diese Maßnahme nur Stückwerk, so NEOS-Bildungssprecher Douglas Hoyos: „Eine Reform der Schulferien ist mehr als überfällig - es darf aber nicht bei halben Sachen bleiben. Einheitliche Herbstferien sind ein erster wichtiger Schritt, wir müssen aber auch bei den Sommerferien ansetzen. Es braucht endlich zukunftsfitte Lösungen, von denen die Kinder profitieren, sowie mehr Lebensqualität in der Familie und weniger Stress für die Eltern möglich wird.“ NEOS schlagen daher eine Verkürzung der Sommerferien von neun auf sechs Wochen vor. Sieben der so gewonnenen 15 Tage sollen Schultage und für die Vermittlung digitaler Kompetenzen zweckgewidmet werden, die restlichen acht für Herbstferien sowie die Verlängerung der Osterferien auf zwei Wochen genutzt werden.

Es brauche eine sinnvolle lernpsychologische Gestaltung des Schuljahres, fordert Hoyos: „Jahr für Jahr werden die Kinder komplett aus dem Schulrhythmus herausgerissen, um sich später im Herbst wieder mühsam einzugewöhnen. Das Schuljahr selbst ist dafür oft viel zu dicht. Das bringt auch Stress für die Eltern mit sich. Viele Familien haben es schwer, in den 9-wöchigen Sommerferien eine passende Betreuung zu finden. Wir fordern daher die bessere Verteilung der Ferientage, um es Eltern zu erleichtern, die richtige Kinderbetreuung zu finden. Da hilft eine Reform der Herbstferien allein noch nicht viel - wir brauchen ein ganzheitliches Konzept.“

Alle Infos zur 7+8-Reform finden Sie hier: https://ichtuwas.neos.eu/7plus8

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