• 30.01.2019, 10:10:10
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  • OTS0057

Europaspange: Strategische Prüfung Verkehr offiziell beantragt

LR Schleritzko: Faktenbasierte Prüfung in kommenden zwei Jahren

Utl.: LR Schleritzko: Faktenbasierte Prüfung in kommenden zwei
Jahren =

St. Pölten (OTS/NLK) - Niederösterreichs Mobilitäts-Landesrat Ludwig
Schleritzko hat mit der heutigen Einreichung des
Initiatorenschreibens beim BMVIT offiziell eine „Strategische Prüfung
Verkehr“ (SP-V) für die „Europaspange“ beantragt. Diese Prüfung ist
Voraussetzung für die Aufnahme einer höchstrangigen Straße in das
Bundesstraßengesetz. Darüber hinaus sollen Maßnahmen auf der Schiene
zur Ertüchtigung der Franz-Josefs-Bahn bzw. Kamptalbahn sowie
Maßnahmen auf dem Landesstraßennetz geprüft werden.

„Kaum ein anderes Projekt wurde mit einer so engen Einbindung der
Region vorbereitet. Nach der Zustimmung der Region im Vorjahr gehen
wir heute den nächsten Schritt. Mit der SP-V wird es eine
faktenbasierte und ergebnisoffene Prüfung für dieses
Infrastrukturprojekt im nördlichen Niederösterreich geben.
Federführend wird das BMVIT die Prüfung durchführen. Am Ende wird
feststehen, wie der weitere Ausbau von Straße und Schiene in der
Region aussehen wird“, so Landesrat Schleritzko.

Der Landesrat rechnet mit einer Prüfdauer von zwei Jahren. „Mir ist
es wichtig, dass wir uns auch entsprechend Zeit nehmen. Es gilt hier
alle Argumente für und gegen den Ausbau der Straßen- und
Schieneninfrastruktur abzuwägen und anhand der Fakten über das
Projekt zu urteilen. Darum werden alle relevanten Ansprechpartner als
auch die Öffentlichkeit bei den Konsultationen zu Wort kommen“, hält
Schleritzko fest.

Mit der neuen Europaspange, welche die S 10 in Oberösterreich und die
S 3 im westlichen Weinviertel verbinden soll, dem Ausbau der Franz
Josefs-Bahn und den weiteren Investitionen in das Landesstraßennetz
soll die wirtschaftliche Entwicklung des nördlichen Niederösterreichs
weiter angekurbelt werden. Wesentlich dabei ist, dass
verkehrsträgerübergreifend geprüft wird – sprich Investitionen in
Schiene und Straße gemeinsam untersucht werden.

Die angesprochenen Infrastruktur-Maßnahmen sind Teil eines Plans für
die Regionalentwicklung im nördlichen Niederösterreich. Um den
Standort zu attraktivieren, wird die Region darüber hinaus einen
Fokus auf die Bereiche Bildung, Wohnen und Gesundheit legen und dabei
auch von Seiten des Landes unterstützt.

Weitere Informationen: Büro LR Schleritzko, Florian Krumböck, BA,
Telefon 02742/9005-13546, E-Mail florian.krumboeck@noel.gv.at

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