- 26.01.2019, 18:20:06
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ÖSTERREICH: Mikl-Leitner fordert von Regierung mehr Studienplätze für Mediziner
Landeshauptfrau unterstützt auch strengere Strafen für Gewalttäter – „Gelbe Karte für Waldhäusl hat ihre Gültigkeit“
Utl.: Landeshauptfrau unterstützt auch strengere Strafen für
Gewalttäter – „Gelbe Karte für Waldhäusl hat ihre Gültigkeit“ =
Wien (OTS) - Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
fordert von der Regierung Handlungen gegen den Mangel an Hausärzten.
In ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) verlangt sie konkret mehr
Studienplätze für Medizin: „Wir haben bereits Initiativen gesetzt und
die Karl-Landsteiner-Privatuniversität in Krems gegründet, um selbst
mehr Studienplätze für Medizin anzubieten. Das erwarte ich auch vom
Bund. Es kann nicht sein, dass sich 16.000 junge Menschen bewerben
und nur 1.600 Studienplätze zur Verfügung stehen. Vor allem, wo wir
wissen, dass an die 50 Prozent aller Ärzte in den nächsten 10 Jahren
in Pension gehen.“
Über die Serie von Frauenmorden in NÖ zeigt sich Mikl bestürzt:
„Die Bevölkerung ist verunsichert. So etwas darf keinen Platz in
unserer Gesellschaft haben. Die meisten Morde haben im familiären
Umfeld stattgefunden. Ich fordere ein verpflichtendes
Anti-Gewalt-Training für Gewalttäter. Ich halte das für
entscheidend.“ Auch strengere Strafen befürworte sie: „Das
unterstütze ich: Hier kann es nur null Toleranz geben, härtere
Strafen müssen kommen.“
In Richtung ihres Asyllandesrates Gottfried Waldhäusl sagt
Mikl-Leitner: „Politische Handlungen haben rechtsstaatlich zu
erfolgen. Darauf werde ich auch in Zukunft genau schauen. Bei
Drasenhofen war das nicht der Fall. Dazu habe ich auch klare Worte
gefunden. Die Gelbe Karte für Herrn Waldhäusl hat noch Gültigkeit.
Aber ich werde sicher nicht jede seiner Äußerungen bewerten und damit
aufwerten.“ Ob sie schon bereue, nicht Udo Landbauer in die
Landesregierung genommen zu haben? Mikl verneint: „Da hat sich meine
Position nicht verändert. Die FPÖ hat aufgrund des Wählervotums ein
Anrecht auf einen Sitz in der Landesregierung. Wir arbeiten zusammen,
aber nicht mit Herrn Landbauer.“
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