„Thema“ über den Familienzwist Esterházy – Ottrubay

Am 28. Jänner um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem 28. Jänner 2019, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Familienzwist: Esterházy – Ottrubay

Am 22. Jänner sorgt eine Alarmfahndung der Polizei in Eisenstadt für Aufregung. Die 88-jährige Magdolna Ottrubay soll entführt worden sein. Sie ist die Mutter von Stefan Ottrubay, dem Generaldirektor der Esterházy-Betriebe. Nur einen Tag später gibt es Entwarnung: Die Frau sei freiwillig in das Auto gestiegen, um zu ihrer Tochter nach Tirol zu fahren. In einer Presseaussendung deutet Paul-Anton Esterházy an, seine Familie habe mit dem Fall nichts zu tun. Schon vor Jahren haben die Familien Esterházy und Ottrubay um das Wohlergehen von Melinda Esterházy gestritten. Was hat das alles mit der aktuellen, vermeintlichen Entführung zu tun? Martin Steiner hat sich mit Paul-Anton Esterházy getroffen um zu erfahren, warum der Hausfrieden zwischen den mächtigen Familien schon lange schief hängt.

Kleinkind starb nach OP

Im April letzten Jahres stirbt der 17 Monate alte David nach einer Operation im Landeskrankenhaus Salzburg. Der Bub hatte sich ein kleines Blutschwämmchen an der Wange aufgekratzt. Obwohl die Ärzte wissen, dass der Bub kurz zuvor gegessen hat, operieren sie ihn. Während der Narkose atmet der Bub sein Erbrochenes ein, ca. 40 Minuten lang ist er ohne Sauerstoff, 11 Tage später stirbt er. Die Eltern sind völlig verzweifelt. Von einem Mini-Eingriff war die Rede, jetzt ist ihr Kind tot. Das Krankenhaus spricht von einem „bedauerlichen Narkosezwischenfall“. Zwei Gutachter zeigen eklatante Fehler auf. Die Staatsanwaltschaft Salzburg ermittelt wegen grob fahrlässiger Tötung. Sonja Hochecker hat die Eltern besucht und mit den Verantwortlichen des Krankenhauses gesprochen.

Neben der Spur – im Schatten des Hahnenkamms

Einmal im Jahr richten sich alle Augen auf Kitzbühel. Am Hahnenkamm-Wochenende herrscht Ausnahmezustand. Promis, Top-Athleten und Adabeis drängen sich in der Gamsstadt. Die 8.000-Seelen-Gemeinde platzt aus allen Nähten. 100.000 Besucherinnen und Besucher machen den Nobelschiort zum alpinen Rummelplatz, nicht zur Freude aller Kitzbüheler. Verkehrschaos, Partyexzesse und Müllberge. Viele Einheimische verschanzen sich vor dem Ansturm oder halten ihre Geschäfte geschlossen. Selbst die Kirche sperrt der Pfarrer zu, um Vandalenakten vorzubeugen. Nicht alle profitieren von den Rekordeinnahmen von 40 Millionen Euro. Sabina Riedl berichtet für „Thema“.

Ingrid Burkhard – Schauspielstar mit 87

Als Toni Sackbauer, Mundls Ehefrau in „Ein echter Wiener geht nicht unter“, hat sie in der 1970er Jahren die Herzen des Publikums erobert. 40 Jahre später ist Ingrid Burkhard als beste Schauspielerin für ihre Rolle im Bergbauerndrama „Die Einsiedler“ für den österreichischen Filmpreis nominiert. „Es war entsetzlich anstrengend, aber ich habe es geliebt“, sagt die heute 87-jährige Wienerin über die Dreharbeiten. Eva Kordesch hat für „Thema“ Ingrid Burkhard zu Hause besucht und mit ihr über Kriegserinnerungen, 67 Jahre im Beruf und ihren Sohn Dietrich Siegl gesprochen.

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