Hundsmüller/Scheele: Der Ausbildungsoffensive im Pflegebereich hätte ein ‚Miteinander‘ gutgetan

SPÖ NÖ begrüßt das Paket grundsätzlich, hätte sich jedoch vorab Gespräche gewünscht

St. Pölten (OTS) - Der Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Reinhard Hundsmüller, und die Gesundheitssprecherin der SPÖ NÖ, LAbg. Mag. Karin Scheele, begrüßen grundsätzlich die präsentierte Ausbildungsoffensive des AMS und des Landes NÖ, hätten sich jedoch gewünscht, dass man vorab mit der SPÖ NÖ Gespräche führt, um weitere Ideen zu einem Gesamtkonzept in der Pflege zusammenzuführen. Die Ausbildungsoffensive sieht vor, dass das AMS in dieser Causa für 400 zusätzliche Pflegeausbildungsplätze für die Kosten zur Existenzsicherung (3,8 Millionen Euro) aufkommt und das Land NÖ für die Ausbildungskosten (3,5 Millionen Euro). Für Klubobmann Hundsmüller ist es grundsätzlich der richtige Weg: „Wir begrüßen es natürlich, dass man im Pflegebereich Maßnahmen setzt, sind allerdings enttäuscht darüber, dass auf die Meinungen und Ideen der VertreterInnen der SPÖ NÖ im Landtag, welche über erhebliche Kompetenz und Erfahrung im Gesundheitsbereich verfügen, kein Wert gelegt wird. Ein Paket via Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorzustellen und dann dem Regierungspartner zum Beschluss vorzulegen, entspricht nicht dem Verständnis des ‚Miteinanders‘ der SPÖ NÖ.“

Gesundheitssprecherin Scheele findet ob der Tatsache, dass oftmals seitens der ÖVP NÖ Meinungen anderer Parteien nicht gewünscht sind, ähnliche Worte: „Schade, dass wieder eine Chance vertan wurde, um gemeinsam für das Bundesland Niederösterreich ein ganzheitliches Konzept im Bereich der Pflege auf die Beine zu stellen. So bleibt es leider bei einem Stückwerk, das nur kurzfristig Hilfe bietet – das Berufsfeld im Pflegebereich attraktiver zu gestalten, bleibt das Gebot der Stunde.“

Abschließend betonen Hundsmüller und Scheele, dass man hier lediglich Symptome anstatt der Ursache bekämpft: „Gemeinsame Gespräche hätten bereits zu einem großen Wurf führen können – unser Gesprächsangebot steht! Gemeinsam mit den Ideen aller Fraktionen könnte man den Pflegeberuf attraktivieren und dem Fachkräftemangel in dieser Berufssparte Herr werden. Alleingänge führen jedoch lediglich zu Stückwerk.“

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