• 23.01.2019, 13:38:27
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  • OTS0157

Hundsmüller/Scheele: Der Ausbildungsoffensive im Pflegebereich hätte ein ‚Miteinander‘ gutgetan

SPÖ NÖ begrüßt das Paket grundsätzlich, hätte sich jedoch vorab Gespräche gewünscht

Utl.: SPÖ NÖ begrüßt das Paket grundsätzlich, hätte sich jedoch
vorab Gespräche gewünscht =

St. Pölten (OTS) - Der Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Reinhard
Hundsmüller, und die Gesundheitssprecherin der SPÖ NÖ, LAbg. Mag.
Karin Scheele, begrüßen grundsätzlich die präsentierte
Ausbildungsoffensive des AMS und des Landes NÖ, hätten sich jedoch
gewünscht, dass man vorab mit der SPÖ NÖ Gespräche führt, um weitere
Ideen zu einem Gesamtkonzept in der Pflege zusammenzuführen. Die
Ausbildungsoffensive sieht vor, dass das AMS in dieser Causa für 400
zusätzliche Pflegeausbildungsplätze für die Kosten zur
Existenzsicherung (3,8 Millionen Euro) aufkommt und das Land NÖ für
die Ausbildungskosten (3,5 Millionen Euro). Für Klubobmann
Hundsmüller ist es grundsätzlich der richtige Weg: „Wir begrüßen es
natürlich, dass man im Pflegebereich Maßnahmen setzt, sind allerdings
enttäuscht darüber, dass auf die Meinungen und Ideen der
VertreterInnen der SPÖ NÖ im Landtag, welche über erhebliche
Kompetenz und Erfahrung im Gesundheitsbereich verfügen, kein Wert
gelegt wird. Ein Paket via Pressekonferenz der Öffentlichkeit
vorzustellen und dann dem Regierungspartner zum Beschluss vorzulegen,
entspricht nicht dem Verständnis des ‚Miteinanders‘ der SPÖ NÖ.“

Gesundheitssprecherin Scheele findet ob der Tatsache, dass oftmals
seitens der ÖVP NÖ Meinungen anderer Parteien nicht gewünscht sind,
ähnliche Worte: „Schade, dass wieder eine Chance vertan wurde, um
gemeinsam für das Bundesland Niederösterreich ein ganzheitliches
Konzept im Bereich der Pflege auf die Beine zu stellen. So bleibt es
leider bei einem Stückwerk, das nur kurzfristig Hilfe bietet – das
Berufsfeld im Pflegebereich attraktiver zu gestalten, bleibt das
Gebot der Stunde.“

Abschließend betonen Hundsmüller und Scheele, dass man hier lediglich
Symptome anstatt der Ursache bekämpft: „Gemeinsame Gespräche hätten
bereits zu einem großen Wurf führen können – unser Gesprächsangebot
steht! Gemeinsam mit den Ideen aller Fraktionen könnte man den
Pflegeberuf attraktivieren und dem Fachkräftemangel in dieser
Berufssparte Herr werden. Alleingänge führen jedoch lediglich zu
Stückwerk.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

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