• 21.01.2019, 12:10:02
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  • OTS0086

Faßmann: BMBWF und Universitäten setzen Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung um

Kick-off von UniNEtZ heute an der Universität für Angewandte Kunst in Wien

Utl.: Kick-off von UniNEtZ heute an der Universität für Angewandte
Kunst in Wien =

Wien (OTS) - „Es freut mich, dass mit der zweitätigen
Kick-Off-Veranstaltung von UniNEtZ, dem ,Netzwerk Universitäten und
nachhaltige Entwicklungsziele‘, nun ein offizielles Durchstarten für
die Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der
Vereinten Nationen auf Ebene der Universitäten und
Forschungseinrichtungen stattfindet. Die Agenda 2030 hat nicht
weniger zum Ziel, als den ganzen Planeten nachhaltiger, ökologischer
und sozial gerechter zu machen. Und wer, wenn nicht die Expertinnen
und Experten aus Wissenschaft und Forschung, sind die richtigen
dafür, sich darüber Gedanken zu machen und auszutauschen, wie
Österreich seinen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit, zur
gesellschaftlichen Solidarität und Sicherheit sowie zu Innovation und
Forschung beitragen kann“, betont Bildungsminister Heinz Faßmann. Ein
wichtiges Element in den Arbeiten bis 2021 ist es, ein Optionenpapier
für die Bundesregierung auszuarbeiten.

Jede Uni bringt ihre jeweilige Expertise und Forschungsstärke
für Nachhaltigkeit ein.

Die Leistungsvereinbarungen, die das BMBWF mit den 22 öffentlichen
Universitäten kürzlich abgeschlossen hat, sehen daher eine
Arbeitsteilung und einen weiteren Fahrplan dafür vor. Darin hat jede
Universität festgeschrieben, für welche der 17
UN-Nachhaltigkeitsziele, der sogenannten Sustainable Goals, sie für
Österreich die Patenschaft, also die Führung übernimmt und bei
welchen sie zumindest tatkräftig mitwirkt. Das richtet sich nach dem
jeweiligen Profil und der Forschungsstärke der einzelnen Universität.
So hat beispielsweise die Gastgeberin der Kick-Off-Veranstaltung, die
Universität für Angewandte Kunst Wien, die Patenschaft für das Thema
„Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“ übernommen. Der
Universität für Bodenkultur obliegt die Themenführerschaft für vier
SDGs - „Bildung“, „Klimawandel“, „Sauberes Wasser“ und „Leben am
Land“. Sie gehört zu den Pionierinnen, die in ihrer
Leistungsvereinbarung bereits die Umsetzung einzelner
Leuchtturmprojekte, beispielsweise im Umweltmanagement festgelegt
hat. Die Kunstuniversitäten wollen die SDGs vorrangig in ihren
Curricula festmachen. Die Universität Innsbruck wiederum hat die
ehrenwerte Aufgabe der Gesamtkoordination des Netzwerks UniNEtZ
übernommen und die Geschäftsstelle dazu eingerichtet, die die nun
stattfindende Kick-Off-Veranstaltung organisiert hat.

16 der 22 Unis kooperieren bereits

Insgesamt gehören dem Netzwerk UniNEtZ, das 2016 auf Einladung des
BMBWF und unter Federführung der Allianz Nachhaltiger Universitäten,
gegründet wurde, mittlerweile 16 Universitäten aber auch
Forschungsinstitutionen wie die Zentralanstalt für Meteorologie
(ZAMG) und der Geologischen Versuchsanstalt (GBA) an. In den nächsten
Jahren werden weitere hinzukommen, zumindest wurden auch neue
Beitritte in den Leistungsvereinbarungen. festgeschrieben. Auch
außeruniversitäre Forschungseinrichtungen wie die Österreichische
Akademie der Wissenschaften und das Institute of Science and
Technology Austria haben sich dazu vertraglich verpflichtet. „Unser
Ziel ist eine möglichst breite Allianz aus Wissenschaft und Forschung
aufzubauen. Schließlich geht es um das Wohlergehen zukünftiger
Generationen“, sagt Faßmann abschließend.

Aktuell gehören UniNetz neben ZAMG und GBA folgende 16
Universitäten an:

Alpen-Adria-Universität, Klagenfurt
Universität für Bodenkultur, Wien
Donau-Universität, Krems
Johannes Kepler Universität, Linz
Karl-Franzens-Universität, Graz
Kunstuniversität, Graz
Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien
Montanuniversität, Leoben
Mozarteum, Salzburg
Medizinische Universität, Graz
Medizinuniversität Innsbruck
Universität Salzburg
TU Graz
Universität für angewandte Kunst Wien
Leopold-Franzens-Universität, Innsbruck
Veterinärmedizinische Universität, Wien

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