• 20.01.2019, 13:30:01
  • /
  • OTS0033

LH Mikl-Leitner: „Unsere Einsatzkräfte sind immer da, wenn man sie braucht“

Konkrete Maßnahmen für Betriebe in den Wintersportgebieten

Utl.: Konkrete Maßnahmen für Betriebe in den Wintersportgebieten =

St. Pölten (OTS/NLK) - Die starken Schneefälle der vergangenen Tage
und Wochen haben uns wieder vor Augen geführt, welch drastische
Auswirkungen Naturkatastrophen haben können. Sie haben aber auch
gezeigt, dass in Niederösterreich Hand in Hand gearbeitet wird, wenn
es darauf ankommt: von den Einsatzorganisationen, allen voran
Feuerwehr, Bundesheer und Polizei, über das Personal der Betriebe bis
hin zu den Straßenmeistereien. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner,
die sich in der vergangenen Woche auch selbst vor Ort ein Bild von
der Situation in den betroffenen Gebieten gemacht hat, sagt dazu:
„Diese Ausnahmesituation hat wieder einmal gezeigt, dass die
Sicherheitsfamilie Niederösterreich zusammenhält. Die Einsatzkräfte
der Freiwilligen Feuerwehr, der Polizei, des Bundesheeres und auch
des Roten Kreuzes sind immer da, wenn man sie braucht. Und das haben
sie jetzt in den ersten Jänner-Wochen wieder unter Beweis gestellt.“

Die Einsatzkräfte standen in den letzten Tagen und Wochen im
Dauereinsatz. Nun hat das Land Niederösterreich weitere Schritte
eingeleitet. So sollen etwa erstens die Gebäudeschäden bei den
Tourismusbetrieben durch Sachverständige beurteilt werden. „Die
Sachverständigen werden die Schäden an den Gebäuden aufnehmen, im
Anschluss werden wir individuelle Lösungen zwischen Land und den
Versicherungen finden“, so die Landeshauptfrau. Zum Zweiten „werden
wir Tourismusbetriebe, die Umsatzeinbußen haben, im Härtefall
unterstützen“, betont sie: „Und zum Dritten werden wir eine
Marketing-Kampagne starten, um den Skifahrerinnen und Skifahrern zu
signalisieren, dass die Skigebiete wieder offen sind und zur
Verfügung stehen.“

Die Schneelage der vergangenen Tage und Wochen hat wieder gezeigt:
Wenn es darauf ankommt, steht Niederösterreich zusammen. Das erinnert
auch an andere Naturkatastrophen, die Niederösterreich bereits
bewältigen musste. So standen bei den verheerenden Hochwässern in den
Jahren 2002 und 2013 75.000 bzw. 50.000 Einsatzkräfte im Einsatz.
Seitdem ist im Hochwasserschutz viel passiert. Seit dem Jahr 2002
wurde insgesamt eine Milliarde Euro in den Hochwasserschutz in
Niederösterreich investiert. Damit wurden 550 Projekte in rund 300
Gemeinden umgesetzt. Gleichzeitig wurden auch Renaturierungs-Projekte
umgesetzt, ausgeweitete Rückhalteflächen geschaffen und
Prognosestellen ausgebaut. Der Leiter der Abteilung Wasserbau beim
Amt der NÖ Landesregierung, Norbert Knopf, informiert dazu: „Ein
wichtiger Bestandteil für den Hochwasserschutz in Niederösterreich
ist das Prognosesystem. Wir haben hier seit 2002 von vier auf 53
Prognosestellen ausgebaut. Und Niederösterreich war das erste
Bundesland, das die Prognose auch online gestellt hat, damit sich
jeder Bürger rechtzeitig informieren kann.“

Der Ausbau des Hochwasserschutzes, die Einsätze und Maßnahmen
angesichts der Schneelage – Niederösterreich handelt entschlossen,
wenn es um die Bewältigung von Naturkatastrophen geht.
Landeshauptfrau Mikl-Leitner abschließend dazu: „Natürlich kann es
nie einen hundertprozentigen Schutz gegen Naturkatastrophen geben.
Aber wir werden alles tun, um größtmöglichen Schutz zu bieten. Der
Schutz der Bevölkerung, unserer Landsleute, hat oberste Priorität.“

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel