Frauen*Volksbegehren: Kulturell bedingte Gewalt hat einen Namen: Patriarchat

„Egal ob in der katholischen Kirche, auf dem Bauernhof oder in unseren Nachbarländern, Frauen sind solange nicht sicher, bis sie ökonomisch und sozial gleich viel wert sind.“

Eine dreistellige Notrufnummer, die sich jede Frau wie den Polizeinotruf merken kann, klingt gut, ist aber überflüssig. Denn es existiert bereits eine gut funktionierende, rund um die Uhr besetzte, Helpline. Ein zusätzliches Budget in der Höhe dessen, was letztes Jahr für Sturmgewehre der Polizei ausgegeben wurde, wäre nützlicher gewesen
Lena Jäger, Projektleiterin vom Frauen*Volksbegehren
Wir werden nicht müde, immer wieder auf unsere Forderungen zu verweisen, die im Bereich Gewaltschutz in enger Zusammenarbeit mit jenen Stellen entstanden sind, die mit den von Gewalt betroffenen Frauen arbeiten. Für dem besten Schutz der Frauen vor Mord, häuslicher Gewalt, sexuellen Übergriffen und Belästigungen müssen Frauen gleichwertig und unabhängig sein. Dafür reicht es nicht mit dem Finger auf die Ausländer zu zeigen. Die Ungleichheit von Mann und Frau ist in der katholischen Kultur Österreichs tief verankert und gehört noch heute zum Alltag der Frauen. Nach wie vor beträgt der Lohnunterschied über 20 %, die Zahl der Frauen in Führungspositionen ist gesunken. Wir erwarten eine ernsthafte Auseinandersetzung mit unseren Forderungen. Für echte Sicherheit.
Lena Jäger, Projektleiterin vom Frauen*Volksbegehren

Wien (OTS) -Eine dreistellige Notrufnummer, die sich jede Frau wie den Polizeinotruf merken kann, klingt gut, ist aber überflüssig. Denn es existiert bereits eine gut funktionierende, rund um die Uhr besetzte, Helpline. Ein zusätzliches Budget in der Höhe dessen, was letztes Jahr für Sturmgewehre der Polizei ausgegeben wurde, wäre nützlicher gewesen“, so Lena Jäger vom Frauen*Volksbegehren.

Die Notrufnummer ist eine der Maßnahmen, die Frauenministerin Bogner-Strauß gemeinsam mit Außenministerin Kneissl und Generalsekretärin Edtstadler bei der Pressekonferenz am 17.1.2019 als Ergebnisse der Task Force, vorstellte.

Lena Jäger, Projektleiterin vom Frauen*Volksbegehren zeigt sich enttäuscht: „Wir werden nicht müde, immer wieder auf unsere Forderungen zu verweisen, die im Bereich Gewaltschutz in enger Zusammenarbeit mit jenen Stellen entstanden sind, die mit den von Gewalt betroffenen Frauen arbeiten. Für dem besten Schutz der Frauen vor Mord, häuslicher Gewalt, sexuellen Übergriffen und Belästigungen müssen Frauen gleichwertig und unabhängig sein. Dafür reicht es nicht mit dem Finger auf die Ausländer zu zeigen. Die Ungleichheit von Mann und Frau ist in der katholischen Kultur Österreichs tief verankert und gehört noch heute zum Alltag der Frauen. Nach wie vor beträgt der Lohnunterschied über 20 %, die Zahl der Frauen in Führungspositionen ist gesunken. Wir erwarten eine ernsthafte Auseinandersetzung mit unseren Forderungen. Für echte Sicherheit."

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Lena Jäger / Projektleiterin
Mobil 0664 514 63 22
lena@frauenvolksbegehren.at

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