„Geheimnisvolles Donautal – Der Strudengau und der Nibelungengau in Niederösterreich“

"Erlebnis Österreich" am Sonntag, 20. Jänner 2019 um 16:30 Uhr in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Vom ältesten Kirtag über den Marien-Wallfahrtsort bis zum Nussknacker-Museum und zu pittoresken Landschaften entlang der Donau:
Der Strudengau und der Nibelungengau sind voll von Geschichte, Brauchtum und Sehenswürdigkeiten.

Ein "Erlebnis Österreich" aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung und Kamera: Thomas Zeller) zeigt die Besonderheiten dieses knapp 50 km langen niederösterreichischen Abschnitts entlang der Donau, vom Grenzgebiet zu Oberösterreich bis zum Beginn der Wachau, von Ardagger bis Melk.

*Landschaft und Schifffahrt

Eine große Attraktion sind natürlich der Strom selbst und die darauf verkehrenden Schiffe – 11.000 Wasserfahrzeuge nutzen jährlich die Schleusenanlage beim Donau-Kraftwerk Ybbs-Persenbeugg, das viele Besucher anlockt. Ausflugsschiffe wie die mit Dampf betriebene, revitalisierte „Schönbrunn“ sind ebenso Anziehungspunkt wie Schifffahrten zur Sommer-Sonnenwende: Sie führen unter dem Motto „Feuerzauber im Nibelungengau“ vorbei an Brauchtumsfeuern, Feuershows und Feuerwerken.

Viele Kunstschätze und Naturjuwele an beiden Donau-Ufern können entlang des Weitwanderweges Nibelungengau entdeckt werden.

*Historische Orte

Das schon zur Keltenzeit besiedelte Ybbs als Tor zwischen Struden-und Nibelungengau präsentiert dem Besucher romantische Höfe, Gassen und mittelalterliche Bürgerhäuser; Maria Taferl ist geprägt durch die fast 300 Jahre alte Wallfahrts-Basilika, die jährlich von tausenden Pilgern besucht wird. Und im benachbarten Schloss Artstetten befindet sich die letzte Ruhestätte des 1914 in Sarajewo ermordeten Thronfolgers Franz Ferdinand und seiner Gattin Sophie.

Auch Erlauf mit seinem Friedensmuseum hat Bezug zur Geschichte des 20. Jahrhunderts: Hier kam es im Mai 1945 zum ersten Aufeinandertreffen der sowjetischen und der US-amerikanischen Armee nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands.

* Handwerk und Brauchtum

In Maria Taferl zeigen mehr als 100 Jahre alte elektro-mechanische Kunstwerke wie das „Alpenpanorama“ mit hunderten, oft beweglichen Figuren einerseits Szenen aus dem ländlichen Alltag, zum anderen die Entstehungsgeschichte der Wallfahrtskirche.

Der Kollmitzberg ist jedes Jahr Schauplatz des ältesten und größten Kirtags seiner Art in Österreich mit 300 Ausstellern; in Persenbeug-Gottsdorf machen sich Groß und Klein ganz traditionell bei der „Bauernroas“ auf den Weg zu den Bauernhöfen der Region. Und ein besonderes Spektakel sind die „Waldviertler Highlandgames“ im 900 Jahre alten Schloss Leiben: Frauen- und Männerteams treten dabei u.a. im Stein-, Baum- und Axtwerfen sowie Fassschleppen an.

*Kunst und Natur

In Pöchlarn beherbergt das Geburtshaus des Malers und Grafikers Oskar Kokoschka heute eine umfangreiche Präsentation von Leben und Werk dieses bedeutenden Vertreters des Expressionismus.

Wissenswertes und Kurioses über das Leben von Honig- und Wildbienen vermittelt der erste Bienenpark Österreichs in Klein-Pöchlarn; im Mostbirnhaus in Stift Ardagger steht in einer multimedialen Ausstellung die Mostbirne im Mittelpunkt. In Krummnußbaum schließlich können an die 700 verschiedene Nußknacker aus aller Welt bestaunt werden, in der Nuss-Werkstatt wird hochprozentiger Nusslikör erzeugt.

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