FP-Kohlbauer fordert Hausverbot bei Wiener Linien für amtsbekannte Gewalttäter

Wer sich nicht benehmen kann, muss eben zu Fuß gehen

Wien (OTS) - UBahn-Stationen und Bahnhöfe scheinen auf Gewalttäter eine magische Anziehungskraft auszuüben. „Die Reihe von Gewalttaten in und rund um die Öffis stören den Betrieb der öffentlichen Verkehrsmittel, verängstigen Passanten und Pendler und sorgen täglich für Schlagzeilen“, bemerkt der Bezirksparteiobmann von Mariahilf, LAbg. Leo Kohlbauer. Erst gestern Abend habe es wieder in der U6-Station Gumpendorferstraße in Mariahilf wieder einen unfassbaren Vorfall gegeben – ein afghanischer Jugendlicher hat laut Medienberichten einen Security-Mitarbeiter niedergeschlagen, der ihn zuvor aufgefordert hatte, das Herumschreien im öffentlichen Raum zu unterlassen.

Weil es tagtäglich in bzw. rund um die öffentlichen Verkehrsmittel zu Gewalttaten bereits amtsbekannter Täter kommt, lässt Kohlbauer mit einer naheliegenden Forderung aufhorchen: „Die Wiener Linien sollen Hausverbote gegen als gewalttätig bekannte Personen aussprechen. Das ist ihr gutes Recht. Diese Maßnahme würde Pendler, Familien und Bedienstete schützen und sogar Leben retten“, spielt Kohlbauer auf die schrecklichen Ereignisse der jüngsten Vergangenheit an.

Für den Freiheitlichen wäre ein Hausverbot für Öffis und deren Stationen leichter umzusetzen und zu kontrollieren als etwa ein Wien-weites Waffenverbot, wie zuletzt von Bürgermeister Michael Ludwig gefordert. „Das ist nicht exekutierbar – ein Hausverbot hingegen sehr wohl“. Bei Missachtung könnten die Wiener Linien empfindliche Geldstrafen bzw. Ersatzhaft verhängen. „Bei Schwarzfahrern funktioniert das ja auch“, so Kohlbauer.

Kohlbauer sieht nach den tagtäglichen Gewaltattacken in und rund um öffentliche Verkehrsmittel jetzt die verantwortliche Stadträtin Ulli Sima am Zug. „Die Stadt Wien muss dringend reagieren. Meine Meinung ist: Wer sich nicht benehmen kann, muss eben zu Fuß gehen“, so Kohlbauer abschließend.

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