Strom im Großhandel: Um die Hälfte teurer als vor einem Jahr

Österreichischer Strompreisindex auf höchstem Stand seit August 2012

Wien (OTS) - Der Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) steigt auch im Februar weiter. Insgesamt befindet er sich damit auf dem höchsten Stand seit August 2012. Gegenüber dem Vormonat Jänner beträgt der Anstieg 4,2 %. Im Vergleich zum Februar des Vorjahres liegt der ÖSPI um 48,6 % höher. Bezogen auf das Basisjahr (2006 = 100) erreicht der ÖSPI für den Februar 2019 einen Indexstand von 95,7 Punkten.

Der Grundlastpreis (Index 100,1 Punkte) steigt gegenüber dem Vormonat um 4,2 % und im Jahresvergleich um 49,7%. Der Spitzenlastpreis (Index 86,28 Punkte) weist im Monatsvergleich ein Plus von 4,2 % und im Jahresvergleich ein Plus von 46,1 % auf.

Der ÖSPI erfasst nur das Produkt Strom (Strom-Großhandelspreise) und berücksichtigt keine Netzgebühren, Steuern oder Abgaben. Der Gesamtpreis für Strom teilt sich beim Endkonsumenten mit knapp 40 % auf die Energiekomponente und zu 60 % auf Netzgebühren, Steuern und Abgaben auf.

Details zu Methodik und Haftungsausschluss des Österreichischen Strompreisindex finden Sie hier, diese Webseite bietet interaktive Grafiken.

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