Verteidigungsminister Kunasek übergibt neue Pandur-Evolution-Radpanzer an die Truppe

Wien (OTS) - Heute Montag, 14. Jänner 2019, übergab Verteidigungsminister Kunasek die neuen Pandur-Evolution-Radpanzer an das Jägerbataillon 17 in Straß.

 „Die Sicherheit unserer Soldaten ist und bleibt ein wesentlicher Bestandteil unserer Investitionen. Der Pandur ist ein bewährtes Fahrzeug, welches unseren Soldaten in schwierigen Situationen den notwendigen Schutz gegen Beschuss mit Handfeuerwaffen, Splitter und Minen bietet“, so Verteidigungsminister Kunasek.

Die moderne Waffenstation des Pandurs bietet zudem eine hohe Feuerkraft und gute Beobachtungsmöglichkeiten bei Tag und Nacht. Dadurch eignet sich das Fahrzeug besonders für den Einsatz im urbanen Raum sowie für Schutz- und Sicherungsaufgaben.

Der neue Pandur EVO (Evolution) wird zur Gänze an das Jägerbataillon 17 in Straß übergeben. Dieses Jägerbataillon ist seit Einführung des Mannschaftstransportpanzers beim Bundesheer das Kompetenzzentrum für dieses Fahrzeug. Der Zulauf soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein. Im Zuge dessen werden die bereits vorhandenen Fahrzeuge auf die Jägerbataillone 19 und 33 aufgeteilt. 

Das Österreichische Bundesheer wird mit der Anschaffung von 34 neuen Pandur Evolution-Radpanzern die Pandurflotte neu strukturieren. Ab dem Sommer 2020 verfügt das Bundesheer über 110 Stück des Mannschaftstransportpanzers Pandur mit der gleichen Waffenstation. Dazu kommen noch vier geschützte Sanitätsfahrzeuge.

Aufgrund der starken Nutzung des Pandurs ist die Beschaffung einer neuen Generation sowie die Aufrüstung der alten Versionen wichtig. Der neue „Pandur EVO“ soll die ältere Flotte nicht ersetzen, sondern diese vervollständigen. Das neu entwickelte Gerät verfügt über einen erhöhten Minenschutz, mehr Platzangebot im Inneren, Fahrsicherheit (Anti-Blockier-System), eine ABC-Anlage sowie eine leistungsfähigere Elektronik.

Der neue Mannschaftstransportpanzer wird von der Firma General Dynamics Land Systems – Steyr hergestellt; die Fertigung erfolgt in Wien-Liesing. Insgesamt sind 179 österreichische Unternehmen aus allen neun Bundesländern an der Produktion beteiligt.

 

 

 

 

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