- 11.01.2019, 09:22:51
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ANSCHOBER: Aufstand der Wirtschaft gegen die Abschiebung von Lehrlingen wird immer breiter
Bereits 1.137 Unternehmen unterstützen „Ausbildung statt Abschiebung“ – Beschlüsse mehrerer Wirtschaftskammern- Anschober-Appell an Mahrer
Utl.: Bereits 1.137 Unternehmen unterstützen „Ausbildung statt
Abschiebung“ – Beschlüsse mehrerer Wirtschaftskammern-
Anschober-Appell an Mahrer =
Linz (OTS) - Aktuell gibt es in Österreich 15.353 offene Lehrstellen,
davon 1.406 alleine in Oberösterreich (AMS, 12/2018). Der
Lehrlingsmangel wird immer mehr zu einem zentralen Problem für die
Wirtschaft. Viele Unternehmen sind existenzbedroht. Der Widerstand
der Wirtschaft, gegen die Abschiebung von Lehrlingen und gegen das am
12.09.2018 erlassene Verbot für Asylwerbende eine Lehre in
Mangelberufen zu beginnen, wird immer breiter.
Mehrere Wirtschaftskammern fassten bereits Beschlüsse, sich gegen die
Abschiebung von Asylwerber/innen während der Lehrzeit zu engagieren:
• Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich
• Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer OÖ
• Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Steiermark
• Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Tirol
• Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Vorarlberg
Immer mehr prominente Unternehmer/innen unterstützen „Ausbildung
statt Abschiebung“, darunter Anna & Gexi Tostmann, Christian Konrad,
Hans-Peter Haselsteiner, Georg Kapsch, Spar-Chef Gerhard Drexel,
Josef Stockinger (OÖ Versicherung), REWE-Chef Marcel Haraszti, Werber
Rainer Reichl, Hannes Androsch, PORR-Chef Karl-Heinz Strauss,
Brigitte Ederer, u.v.a.m.
Bereits 1.137 Unternehmen unterstützen die Initiative von Rudi
Anschober – aus allen Bundesländern, aus allen Branchen - unter
anderem die Dungl GmbH, Blizzard Sport GmbH, InterContinental Wien,
MANZ Verlag, Brauerei Raschhofer, Brauerei Schnaitl, Trumer
Privatbrauerei, Spar, REWE, Weingut Umathum, Weingut Gsellmann,
Kirchdorfer Zementwerke, Grüne Erde, Etech Linz, Silhouette
International, Schmied AG, Rika Ofentechnik, Therme Blumau, Josko,
Resch & Frisch, Hirsch International u.v.a.m.
Anschober: „Jeden Tag nimmt der Widerstand aus der Wirtschaft zu,
täglich engagieren sich neue Unternehmen. Dieser Widerstand wird so
lange weiterwachsen und stärker werden, bis die Gesprächsverweigerung
beendet und eine Lösung der Vernunft ermöglicht wird. Mein Appell
geht an WKÖ-Präsident Harald Mahrer, sich endlich konsequent im
Interesse der Wirtschaft und im Sinn der Beschlüsse des
Wirtschaftsparlaments zu engagieren. Und mein Appell geht an den
Bundeskanzler endlich die Gesprächsverweigerung zu beenden und eine
Lösung der Vernunft zu ermöglichen.“
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