• 10.01.2019, 09:33:19
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Schulzentrum Ybbs setzt auf Individualisierung und Differenzierung

LR Teschl-Hofmeister: Heterogenität der Gesellschaft spiegelt sich im Klassenzimmer wieder

Utl.: LR Teschl-Hofmeister: Heterogenität der Gesellschaft spiegelt
sich im Klassenzimmer wieder =

St. Pölten (OTS/NLK) - Bildungs-Landesrätin Christiane
Teschl-Hofmeister machte sich bei ihrem gestrigen Besuch am
Schulzentrum Ybbs ein Bild von der niederösterreichischen
Modellschule für Individualisierung und Potenzialentfaltung. Am
Schulstandort gibt es drei verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten für
die Lernenden – die HAK Ybbs, die HAS Ybbs und die IT HTL Ybbs. Alle
drei Schultypen sind Teil der Modellschule und gestalten ihren
Unterricht besonders kompetenz- und praxisorientiert.

Grundidee ist es, den Schülerinnen und Schülern mehr Raum zur
persönlichen Entfaltung zu geben. „Das bedeutet, dass sie mehr
Selbstverantwortung tragen. Offene Unterrichtsformen berücksichtigen
die Individualität der Schülerinnen und Schüler und helfen ihnen
außerdem dabei, Verantwortung für sich selbst und für eine Gruppe zu
übernehmen. Nicht nur die fachlichen, sondern auch die sozialen
Kompetenzen können sich gut entwickeln“, so Teschl-Hofmeister. „Die
Heterogenität der Gesellschaft spiegelt sich im Klassenzimmer wider,
so dass es unterschiedliche Lernerfahrungen und -voraussetzungen
gibt. Bei offenen Unterrichtsformen wird bei der
Unterrichtsgestaltung besonders darauf geachtet, in dem
differenzierbare und individuelle Aufgabenstellungen herangezogen
werden“, erklärt die Bildungs-Landesrätin weiter.

Das Schulzentrum Ybbs ist seit dem Schuljahr 2015/16 Modellschule für
Individualisierung und Potenzialentfaltung. Derzeit gibt es drei
verschiedene Projekte, die sich alle samt an der Grundidee des
Schulzentrums orientieren. Im Rahmen des Projekts INDY werden sechs
reguläre Schulstunden von 50 auf 40 Minuten gekürzt, wodurch
individuelle Lernzeiten für die Lernenden freigestellt werden können.
In dieser Zeit können die Lernenden Unterrichtseinheiten ihrer Wahl
besuchen. Das Projekt COOL gibt den Lernenden die Möglichkeit sich
ihre Arbeitszeit selbst einzuteilen. An solch einem Tag gibt es
beispielsweise vormittags keine spezifischen Unterrichtsstunden, es
gibt lediglich Aufgaben die bis zur siebten Stunde erledigt werden
müssen. Die Lehrerin bzw. der Lehrer fungiert in dieser Zeit als
Lernbegleiter und Coach und unterstützt die Lernenden beim
selbstständigen Lernen und hilft bei diversen Fragen. Das Projekt
VERA setzt sich besonders intensiv mit dem Thema „Verantwortung
übernehmen“ auseinander. Schülerinnen und Schüler besuchen
Pflegeheime, Therapiezentren oder unterstützen Deutschkurse für
Flüchtlinge, übernehmen dort Verantwortung für ihre Mitmenschen und
sammeln erste Erfahrungen in sozialen Berufsfeldern.

„Das Ziel erfolgreichen Unterrichts ist es, alle Lernenden bei der
Entfaltung ihrer Fähigkeiten zu unterstützen. Dazu sind neben der
Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten, auch die Stärkung der
Sozial- und Selbstkompetenz notwendig“, so Teschl-Hofmeister. „Die
Modellschule Ybbs ist in diesem Bereich Vorreiter und leistet
beeindruckende Arbeit. An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich
bei allen Beteiligten für ihr außerordentliches Engagement und ihren
unermüdlichen Einsatz bedanken.“

Weitere Informationen: Büro LR Teschl-Hofmeister, Mag. (FH) Dieter
Kraus, Telefon 02742/9005-12655, E-Mail dieter.kraus@noel.gv.at

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