• 08.01.2019, 13:45:54
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  • OTS0134

Regionale Einsatzkräfte als "Sicherheits-Tankstellen" im Land

LH Wallner und LR Gantner präsentierten sicherheitspolitische Schwerpunkte 2019

Utl.: LH Wallner und LR Gantner präsentierten sicherheitspolitische
Schwerpunkte 2019 =

Bregenz (OTS) - (VLK) – Im Mittelpunkt der sicherheitspolitischen
Arbeit in Vorarlberg steht auch im neuen Jahr die Umsetzung des 2016
mit dem Bund vereinbarten Sicherheitspakets. Landeshauptmann Markus
Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner erläuterten
gemeinsam mit Militärkommandant Ernst Konzett und
Landespolizeidirektor Hans-Peter Ludescher im Pressefoyer am
Dienstag, 8. Jänner, die Schwerpunkte. Dies sind weiter die
personelle Stärkung der Polizei, die Bekämpfung des illegalen
Glücksspiels, die Einsatzfähigkeit der im Land stationierten
Bundesheerkräfte sowie der Aufbau eines modernen Digitalfunknetzes.

Grundsätzlich positiv ist für Wallner der Blick in die
Kriminalitätsstatistik. 16.491 angezeigte Delikte im Zeitraum Jänner
bis Oktober 2018 bedeuten einen Rückgang um 3,7 Prozent gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Jahrs davor. Und mit einer Aufklärungsquote
von 61,9 Prozent (+2,5) steht Vorarlberg im Bundesländervergleich
einmal mehr an der Spitze. Ebenfalls erfreulich Das Interesse am
Polizei-Beruf ist groß. In Vorarlberg absolvieren derzeit 161
Polizeischülerinnen und Polizeischüler ihre Ausbildung, so viele wie
noch nie. "Das ist wichtig, um Nachbesetzungen wegen Pensionierungen
vorzunehmen und um das Ziel der Aufstockung der Exekutive auf 1.050
Planstellen zu erreichen", sagte Wallner.

Landesrat Ganter betonte einmal mehr die Wichtigkeit regionaler
Einsatzkräfte, die im Bedarfsfall prompt verfügbar sind. Das hohe Maß
an Sicherheit in Vorarlberg müsse Tag für Tag neu erarbeitet werden.
Feuerwehren, Hilfs- und Rettungseinrichtungen sowie Bundesheer- und
Polizeikräfte seien dabei die "Sicherheits-Tankstellen" im Lande.
Auch die Gemeindesicherheitswachen in den Städten Bludenz, Bregenz,
Dornbirn, Feldkirch und Hohenems sowie in Götzis, Lustenau, Rankweil,
Schruns und Mittelberg sind wichtige Bestandteile der
Sicherheitsarchitektur in Vorarlberg, so Gantner.

Höchst erfolgreich verläuft der Kampf gegen das illegale
Glücksspiel. 2018 wurden 177 Kontrollen durchgeführt. Das Ergebnis:
15 vollzogene und 44 angedrohte Betriebsschließungen und 18
beschlagnahmte Glücksspielgeräte. "Die SOKO illegales Glücksspiel
wird ihre Arbeit konsequent fortsetzen", unterstrich LR Gantner.

Aufwertung des Bundesheers

Beim Bundesheer ortet Militärkommandant Konzett eine positive
Personalentwicklung. Es gebe wieder mehr Grundwehrdiener und damit
künftig auch mehr Berufssoldaten und Kaderpersonal. Entscheidend bei
der künftigen Gestaltung der Militärstrukturen in Vorarlberg ist die
volle Einsatzfähigkeit eines modern ausgestatteten und
professionellen Hochgebirgs-Jägerbataillons 23 mit drei präsenten
Kompanien und einer Miliz-Kompanie in Bludesch und einer
Jägerkompanie in Landeck. Konzett zeigte sich auch optimistisch, dass
bis Jahresende oder Beginn des nächsten Jahres ein zweiter Pionierzug
in Vorarlberg aufgestellt werden kann.

Funktionierende Zusammenarbeit der Sicherheitskräfte

Landespolizeidirektor Ludescher hob die Bedeutung der bestens
funktionierenden Kooperation zwischen den Sicherheitseinrichtungen im
Lande hervor. Das zeige sich gerade bei der Ausbildung des
Polizei-Nachwuchses, für welche aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen
auch die Räumlichkeiten der Feuerwehrschule zur Verfügung stehen.

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