A1 Telekom Austria AG – KV: Kommunikationsgewerkschaft GPF beschließt Betriebsversammlungen und weitere Maßnahmen

Luksch zum lächerlichen Angebot der Arbeitgeber: Vorstand lässt uns keine andere Wahl „Unsere KollegInnen verdienen ordentliche Gehaltserhöhung"

Wien (OTS) - Auf Grund der angespannten Verhandlungssituation haben „Die Gremien der Kommunikationsgewerkschaft GPF einstimmig über alle Fraktionen hinweg österreichweite Maßnahmen, bis zum Streik, beschlossen. Mit Betriebsversammlungen starten wir so schnell wie möglich“, gab Verhandlungsführer und Zentralausschuss-Vorsitzender der A1 Telekom Austria AG, Werner Luksch bekannt. Weitere Details zu den startenden Betriebsversammlungen werden in den nächsten Tagen bekannt gegeben.

„Die Arbeitgeber haben uns keine Wahl gelassen. Die A1 KollegInnen haben unter schwierigen Rahmenbedienungen einen hervorragenden Job gemacht und verdienen es nicht mit Almosen bei den Gehaltserhöhungen abgespeist zu werden. Die gesamten Personalausgaben sind niedriger als 2010 und das obwohl wir Jahr für Jahr einen guten Gehaltsabschluss für unsere KollegInnen erreicht haben. Seit 2014 sogar um fast 10 %, sagt Luksch.

Nach schwierigen Verhandlungen, wurde nach der 3. Runde die Kollektivvertragsverhandlungen zwischen der Kommunikationsgewerkschaft GPF und der A1 Telekom Austria AG für die rund 12.000 Beschäftigten ausgesetzt, so lange kein Angebot mit einem „3er“ vorliegt.

„Bis jetzt waren wir sehr leise und jetzt wird es sehr schnell laut werden“, so Luksch weiter. Die Verantwortlichen von A1 Telekom Austria AG haben ihr „von Anfang an lächerliches Angebot, 2 % für Angestellte und 1 % für BeamtInnen, auf lediglich 2,5%, mit einem Deckel von €110,- für Angestellte und 1,75% für Beamte, erhöht“, so der Verhandlungsführer: „Die Leistungen der KollegInnen, ihr starke Identifikation mit A1, ihr toller Einsatz und hohe Flexibilität, werden so mit Füßen getreten. Für ein Ausspielen unserer KollegInnen (BeamtInnen gegen Angestellte, Jung gegen Alt, usw.), sowie für weitere Scheinverhandlungen/ Zeitverschwendung stehen wir sicher nicht zur Verfügung“, kritisiert Luksch.

„Ohne ordentliches Gesamtpaket mit Attraktivierungen der Rahmenbedienungen am Arbeitsplatz für Alle KollegInnen und weiteren Verbesserungen im KV-Rahmenrecht werden wir unser qualifiziertes Personal für die Cash-Cow im Konzern nicht halten können. Eine wichtige Forderung für 2019 werden auch Übernahmen von den über 1000 LeiharbeiterInnen nach Seniorität sein! Die KollegInnen sollen bei A1 angestellt sein und Externe-Beschäftigung soll nur zur kurzfristigen Spitzenabdeckung herangezogen werden! Unsere KollegInnen wollen zu A1 gehören. Wenn wir die Nummer eins bleiben wollen, brauchen wir auch die besten Rahmenbedingungen. Wenn wir das nicht schaffen werden sich die Kunden abwenden und sich nach Alternativen umschauen“, betont Luksch.

„Unsere Forderung an die Arbeitgeber bleibt somit aufrecht. Wir erwarten ein faires Angebot, dass sich aus der Inflationsabgeltung sowie aus einem gerechten Anteil am Wirtschaftswachstum und der stark gestiegenen Leistung mit immer weniger KollegInnen zusammensetzt“, sagt Luksch.

„Unseren Forderungen werden wir jetzt mit gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen Nachdruck verleihen. Sollten sich die Verantwortlichen endlich zu einem fairen Angebot durchringen können, sind wir gerne bereit, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Derzeit sieht es aber nach allem anderen aus, als dass die Vernunft auf der Arbeitgeberseite bald Einzug halten würde“, so Luksch abschließend.

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