• 02.01.2019, 11:12:37
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  • OTS0043

39 neue Zivildiener in NÖ Pflege- und Betreuungszentren

LR Teschl-Hofmeister: In den letzten zehn Jahren haben 1.780 junge Burschen den Zivildienst in der Pflege absolviert

Utl.: LR Teschl-Hofmeister: In den letzten zehn Jahren haben 1.780
junge Burschen den Zivildienst in der Pflege absolviert =

St. Pölten (OTS/NLK) - „Mit Anfang Jänner 2019 treten 39
Zivildienstleistende in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren ihren
Dienst neu bzw. erstmalig an, dazu kommt ein Zivildiener im NÖ
Pflege- und Förderzentrum Perchtoldsdorf. Insgesamt sind es im
Gesundheits- und Pflegebereich 86 Zivildienstleistende, die im neuen
Jahr ihren Dienst starten“, berichtet Sozial-Landesrätin Christiane
Teschl-Hofmeister.

„Die Nachfrage nach Zivildienst ist in unseren Häusern ungebrochen
hoch“, freut sich die Landesrätin. Im vergangenen Jahr 2018 haben
insgesamt 168 junge Herren den Dienst in den 48 NÖ Pflege- und
Betreuungszentren und sechs in den zwei NÖ Pflege- und Förderzentren
abgeleistet. „Blickt man auf die letzten zehn Jahre zurück, so waren
es von 2008 bis inklusive 2018 in Summe 1.781 Zivildiener in der
Pflege und Betreuung älterer, chronisch kranker oder behinderter
Menschen in Einrichtungen des Landes Niederösterreich“, hält die
Landesrätin fest.

Eingesetzt werden die Zivildiener bei der Betreuung der Bewohnerinnen
und Bewohner im Bereich der Alltagsbegleitung und Freizeitgestaltung.
Sie teilen Mahlzeiten und Getränke aus, erledigen die Hol- und
Bringdienste und sind auch bei Ausflügen und Spaziergängen mit dabei.
„Die jungen Männer haben in der Regel einen sehr guten Zugang zu den
älteren Menschen“, weiß die Landesrätin. Seit der
Zivildienstgesetz-Novelle 2013 können Zivildiener, die etwa eine
Krankenpflegeschule oder ein Medizinstudium erfolgreich absolviert
haben, auch höher qualifizierte Tätigkeiten gemäß dieser Ausbildung
bzw. Berufsberechtigung leisten. Dies sei ein zusätzlicher
praktischer Benefit für die jungen Menschen, meint Teschl-Hofmeister.

Immer beliebter wird in den NÖ Pflege- und Betreuungszentren zudem
auch das Freiwillige Sozialjahr (FSJ), das Mädchen und Burschen ab 18
Jahren zur Bildungs- und Berufsorientierung für soziale Berufsfelder
dienen kann: „Junge Menschen mit sozialem Engagement können in
Pflege- und Betreuungseinrichtungen einen Einblick in die Arbeit
sozialer Berufe bekommen. Neben sozialer Kompetenz können auch
fachliche und organisatorische Fertigkeiten erlernt werden. Manchmal
überbrücken Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres auch ein
Wartejahr bis zur Aufnahme in diese Ausbildung“, so
Teschl-Hofmeister. Burschen können ein FSJ von einer mindestens
zehnmonatigen Dauer außerdem als Zivildienst anrechnen lassen.

Nähere Informationen beim Büro LR Teschl-Hofmeister unter
02742/9005-12655, Mag. (FH) Dieter Kraus, E-Mail
[email protected].

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