Schnabl/Kocevar: „Kinderbetreuungsplätze rasch ausbauen!“

Eine Urlaubswoche für Eltern schon in der ersten Woche des Jahres verbraucht – ganzjährige Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen ist ein Gebot der Stunde

St. Pölten (OTS) - Viele arbeitstätige Eltern stehen jedes Jahr in den Weihnachtsferien – vor allem zwischen Neujahr und dem Schulbeginn – vor dem Problem, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Nicht nur Schulen sondern auch die meisten Kindergärten und -betreuungseinrichtungen sind geschlossen. Für den Landesparteivorsitzenden der SPÖ NÖ, LHStv. Franz Schnabl und Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar ist das ein untragbarer Zustand: „Viele Eltern müssen zwischen Neujahr und dem Fest der Heiligen Drei Könige arbeiten. Die vielen Schließtage der Kindergärten zwingen Eltern, oft getrennt voneinander Urlaubstage für die Betreuung der Kinder in Anspruch zu nehmen. Ein ganztägiges, kostenfreies Kinderbetreuungsangebot würde hier Abhilfe schaffen und das Genießen eines gemeinsamen Urlaubs der ganzen Familie ermöglichen.“

Die SPÖ NÖ trete seit jeher dafür ein, den Kindergarten in Niederösterreich auszubauen, so Kocevar: „Es ist längst überfällig, Familien organisatorisch und finanziell zu entlasten. Dazu muss die erste Bildungseinrichtung im Leben eines Kindes – nämlich der Kindergarten – ganzjährig, ganztägig geöffnet haben und auch am Nachmittag kostenfrei sein. Vielen Familien bleibt am Ende des Monats – trotz eines höheren Arbeitsstundenausmaßes – unter dem Strich kaum etwas vom Zuverdienst.“

Kritisch sehen Schnabl und Kocevar abschließend auch, dass das Thema „Ausbau von Kinderbildungseinrichtungen“ immer auf die lange Bank geschoben und gleichzeitig andere Themen vorgereiht werden: „Mit der Einführung des 12-Stunden-Arbeitstages hat sich die Kinderbetreuungssituation für viele Familien weiter zugespitzt – längere Öffnungszeiten sind daher ein Gebot der Stunde, um eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Zum einen sollen die Eltern immer mehr arbeiten, zum anderen wird der notwendige Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen aber nicht vorangetrieben. Vor allem das Problem der Nachmittagsbetreuung ist bei weitem noch nicht zufriedenstellend gelöst. Hier gilt es anzusetzen – und zwar sofort!“

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