- 02.01.2019, 10:09:18
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Schnabl/Kocevar: „Kinderbetreuungsplätze rasch ausbauen!“
Eine Urlaubswoche für Eltern schon in der ersten Woche des Jahres verbraucht – ganzjährige Öffnung von Kinderbetreuungseinrichtungen ist ein Gebot der Stunde
Utl.: Eine Urlaubswoche für Eltern schon in der ersten Woche des
Jahres verbraucht – ganzjährige Öffnung von
Kinderbetreuungseinrichtungen ist ein Gebot der Stunde =
St. Pölten (OTS) - Viele arbeitstätige Eltern stehen jedes Jahr in
den Weihnachtsferien – vor allem zwischen Neujahr und dem Schulbeginn
– vor dem Problem, Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen.
Nicht nur Schulen sondern auch die meisten Kindergärten und
-betreuungseinrichtungen sind geschlossen. Für den
Landesparteivorsitzenden der SPÖ NÖ, LHStv. Franz Schnabl und
Landesgeschäftsführer Wolfgang Kocevar ist das ein untragbarer
Zustand: „Viele Eltern müssen zwischen Neujahr und dem Fest der
Heiligen Drei Könige arbeiten. Die vielen Schließtage der
Kindergärten zwingen Eltern, oft getrennt voneinander Urlaubstage für
die Betreuung der Kinder in Anspruch zu nehmen. Ein ganztägiges,
kostenfreies Kinderbetreuungsangebot würde hier Abhilfe schaffen und
das Genießen eines gemeinsamen Urlaubs der ganzen Familie
ermöglichen.“
Die SPÖ NÖ trete seit jeher dafür ein, den Kindergarten in
Niederösterreich auszubauen, so Kocevar: „Es ist längst überfällig,
Familien organisatorisch und finanziell zu entlasten. Dazu muss die
erste Bildungseinrichtung im Leben eines Kindes – nämlich der
Kindergarten – ganzjährig, ganztägig geöffnet haben und auch am
Nachmittag kostenfrei sein. Vielen Familien bleibt am Ende des Monats
– trotz eines höheren Arbeitsstundenausmaßes – unter dem Strich kaum
etwas vom Zuverdienst.“
Kritisch sehen Schnabl und Kocevar abschließend auch, dass das Thema
„Ausbau von Kinderbildungseinrichtungen“ immer auf die lange Bank
geschoben und gleichzeitig andere Themen vorgereiht werden: „Mit der
Einführung des 12-Stunden-Arbeitstages hat sich die
Kinderbetreuungssituation für viele Familien weiter zugespitzt –
längere Öffnungszeiten sind daher ein Gebot der Stunde, um eine
Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Zum einen sollen
die Eltern immer mehr arbeiten, zum anderen wird der notwendige
Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen aber nicht vorangetrieben.
Vor allem das Problem der Nachmittagsbetreuung ist bei weitem noch
nicht zufriedenstellend gelöst. Hier gilt es anzusetzen – und zwar
sofort!“
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