Oö. Volksblatt: "Nachdenkzeit" (von Herbert SCHICHO)

Ausgabe vom 2. Jänner 2019

Linz (OTS) - Österreich rätselt derzeit über die Probleme unserer Skispringer oder freut sich schon darauf, in ein paar Tagen das Neujahrskonzert der Philharmoniker auf CD nachhören zu können. In der Innenpolitik herrscht fast weihnachtliche Stille und Friede. Ja, es ist die Zeit für Ansprachen an das neue Jahr, so warb gestern Bundespräsident Van der Bellen für die Europäische Union: Für die EU ist 2019 ein Schicksalsjahr – einerseits wegen des Brexits und andererseits wird im Frühjahr auch gewählt. Und allein schon die Wahlbeteiligung wird ein Gradmesser für den Zustand Europas sein. Landeshauptmann Stelzer erklärte in seiner Neujahrsansprache, dass er auch 2019 den eingeschlagenen Kurs fortsetzen werde, damit in OÖ Chancen und keine neuen Schulden geschaffen werden.
Die weihnachtliche Ruhe sollte man aber auch nutzen, um über Grundsätzliches nachzudenken. So macht Seniorenbund-Chef Pühringer zu Recht darauf aufmerksam, dass das Verhältnis zwischen Beschäftigten und Pensionisten immer weiter auseinanderklafft. Dies ist heuer noch kein Problem. Aber langfristig braucht es Maßnahmen, um das System abzusichern. Und vielleicht sollte man jetzt schon beginnen, über das Verhältnis zwischen Arbeitszeit auf der einen und Pensionszeit auf der anderen Seite zu diskutieren.

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