• 27.12.2018, 10:43:06
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Winterpaket 2018/2019: FSW zieht erste Zwischenbilanz

Zusätzliche Wärmestube eröffnet im Jänner in Floridsdorf – umfassendste Angebot seit Bestehen des Winterpakets

Utl.: Zusätzliche Wärmestube eröffnet im Jänner in Floridsdorf –
umfassendste Angebot seit Bestehen des Winterpakets =

Wien (OTS) - „Der Winter zeigt sich derzeit von seiner milderen
Seite, das merken wir auch an den aktuellen Zahlen: Die Auslastung in
den Nachtquartieren lag zuletzt bei rund 75%“, berichtet der Leiter
der Wohnungslosenhilfe im Fonds Soziales Wien (FSW), Kurt Gutlederer.
„Wenn die Temperaturen wieder sinken und damit die Nachfrage steigt,
sind wir gut vorbereitet. Wir haben genügend Kapazitäten.“ Mehr als
1.100 Personen haben bereits vom Angebot Gebrauch gemacht. Die
höchste Auslastung in diesem Winter lag bis dato bei 78%.

Das Winterpaket der Wiener Wohnungslosenhilfe ist eine Maßnahme der
Stadt Wien, die obdachlosen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft
oder ihrem Sozialanspruch einen Schlafplatz zur Verfügung stellt.
„Auch dieses Jahr gilt: niemand muss die Nacht im Freien verbringen“,
so Gutlederer.

Geplant, organisiert und finanziert wird das Winterpaket vom Fonds
Soziales Wien. Das Winterpaket wird gemeinsam mit Obdach Wien, dem
Wiener Roten Kreuz, Caritas, Samariterbund Wien, Volkshilfe Wien, den
Johannitern und der St. Elisabeth Stiftung umgesetzt. In der Zeit vom
30. Oktober 2018 bis zum 30. April 2019 stehen 1.400 Schlafplätze und
über 700 Plätze in bestehenden Tageszentren und zusätzlich
eingerichteten Wärmestuben bereit. Die über 900 Schlafplätze des
Winterpakets ergänzen die 153 Nachtquartiersplätze und 300 Plätze in
den neuen Chancenhäusern, die ganzjährig zur Verfügung stehen.

Mit Jänner wird Angebot nochmals ausgebaut
„Das ist das umfassendste Angebot seit Bestehen des Winterpakets und
wir werden es im neuen Jahr nochmals erweitern“, so Gutlederer. „Mit
Jänner 2019 eröffnet eine weitere Wärmestube im 21. Bezirk. Mit
diesem Angebot stehen ab Jänner zusätzlich zu den Schlafplätzen
insgesamt 750 Plätze in 7 Tageszentren und 4 Wärmestuben tagsüber zur
Verfügung.“

In den Einrichtungen können sich obdachlose Menschen in geschütztem
Rahmen aufhalten und ausruhen. Meist besteht auch die Möglichkeit,
Kochgelegenheiten oder Waschmaschinen zu nutzen, zu duschen und
Wertsachen zu deponieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor
Ort informieren und beraten außerdem zu Angeboten der Wiener
Wohnungslosenhilfe. So wird sichergestellt, dass die Menschen nicht
nur einen warmen Platz zum Aufhalten haben, sondern auch darüber
hinaus beraten und unterstützt werden. Um die in den Wintermonaten
verstärkt anfallenden Beratungsgespräche optimal abdecken zu können,
wurden bei den Beratungsstellen für diesen Zeitraum die Kapazitäten
entsprechend aufgestockt.

„Die Zusammenarbeit mit unseren Partnerorganisationen funktioniert
auch dieses Jahr sehr gut, dadurch können wir flexibel auf
Wetterkapriolen reagieren. Die Auslastung der Nachtquartiersplätze
wird täglich geprüft und bei steigendem Bedarf können wir gemeinsam
mit den Organisationen rasch zusätzliche Schlafplätze bereitstellen.
Damit stellen wir sicher, dass jeder einen warmen Schlafplatz hat“,
so der Leiter der Wohnungslosenhilfe im FSW.

Die Wohnungslosenhilfe der Stadt Wien
Rund 75 Millionen Euro wendete die Stadt Wien 2017 für die
Wohnungslosenhilfe auf – davon wurden über 6.500 Wohn- und
Schlafplätze finanziert, aber auch Tageszentren wie die JOSI,
Beratungseinrichtungen und Straßensozialarbeit. Insgesamt fördert die
Stadt Wien über den Fonds Soziales Wien über 111 Einrichtungen der
Wiener Wohnungslosenhilfe. Rund 11.100 Menschen pro Jahr nutzen die
Angebote der Wiener Wohnungslosenhilfe.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FSW

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