ÖGB/ARGE-FGV: 20 Prozent mehr Personal als Sofortmaßnahme

Gesundheits- und Sozialeinrichtungen müssen personell aufgestockt werden

Wien (OTS) - „Basierend auf den Ergebnissen derzeit aktuell vorliegender Studien fordern wir österreichweit 20 Prozent mehr Personal in den Gesundheits- und Sozialeinrichtungen als Sofortmaßnahme“, stellt der Vorsitzende der ÖGB/ARGE- Fachgruppenvereinigung für Gesundheits- und Sozialberufe, Josef Zellhofer, fest.++++

Einen diesbezüglichen Beschluss hat der Bundesvorstand der ÖGB/ARGE-FGV (bestehend aus den VertreterInnen der Gewerkschaften vida, GPA-djp, younion und GÖD) gestern einstimmig gefällt. Weiters wurde die Entwicklung und Einführung einer bundesweit einheitlichen, verpflichtenden bedarfsorientierten Personalbedarfsberechnung für den intra- und extramuralen Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens gefordert.

Zellhofer: „Die derzeitige Situation ist mittlerweile untragbar!“ Um die hohe Versorgungs- und Arbeitsqualität in unserem Gesundheitswesen auch zukünftig zu sichern, braucht es mindestens 20 Prozent mehr Personal, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Nur so können Nachtdienste mit einer zweiten Person besetzt, eine realistische Kompensation von Ausfallzeiten (Krankenständen, Schwangerschaften, Fort- und Weiterbildung etc.) gewährleistet und die permanenten Aufgabensteigerungen der letzten Jahre bewältigt werden. Macht man so weiter wie bisher, leidet nicht nur die Gesundheit und Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten, sondern es kann auch die Versorgungssicherheit der PatientInnen nicht mehr länger aufrechterhalten werden.“

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