Waldhäusl-Eklat in Flüchtlings-Diskussion

Nach NS-Wortwahl muss LR Waldhäusl die Konsequenzen ziehen

St. Pölten (OTS) - Der massiv in der Kritik stehende LR Gottfried Waldhäusl – Stacheldraht um Asylquartier, dubiose Vorgänge mit Sicherheitsfirma, „Waldhäusl nunmehr GmbH & Co KG“ mit skurrilen Verflechtungen nach Zypern – sorgte in der gestrigen Flüchtlings-Diskussion auf Krone.tv für einen neuen Eklat – im Zusammenhang mit Integrationsunwilligen forderte Waldhäusl eine „Sonderbehandlung“. Der Begriff „Sonderbehandlung“ war in der NS-Sprache eine Tarnbezeichnung für die Ermordung von Menschen.

Für den Klubobmann der SPÖ NÖ, LAbg. Reinhard Hundsmüller, sei spätestens jetzt der Zeitpunkt erreicht, an dem Waldhäusl zurücktreten muss: „Das Menschenbild von Gottfried Waldhäusl ist erschreckend. Auch wenn es nicht für möglich zu halten war, die neuerliche Entgleisung mit der Verwendung von NS-Bezeichnungen zeigt eine neue Qualität des widerwärtigen Drehens der Sprachspirale nach unten. Waldhäusl muss im Sinne von Niederösterreich zurücktreten – er ist untragbar und in jeder politischen Funktion fehl am Platz!“

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