„Turmfalken – Jäger der Großstadt“ im „Universum“-Porträt

Am 11. Dezember um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Turmfalken sind die erfolgreichsten Greifvögel Europas. Sie sind anpassungsfähige Bewohner von Au-Gebieten ebenso wie von alpinen Regionen. Außerdem ist die Stadt ihr Lebensraum, sie bevorzugen hohe Gebäude als Brutplätze – daher auch die Bezeichnung Turmfalken. Die neue „Universum“-Dokumentation „Turmfalken – Jäger der Großstadt“ von Mario Kreuzer und Leander Khil begleitet am Dienstag, dem 11. Dezember 2018, um 20.15 Uhr in ORF 2 zwei Brutpaare: eines in einer gut geschützten Mauernische im Zentrum Wiens, ein zweites in einem verwaisten Blumenkistchen am Fensterbrett desselben Innenstadtgebäudes. Beide Brutpaare wurden während der entscheidenden Brutphasen begleitet.

„Turmfalken – Jäger der Großstadt“ erzählt die Geschichte zweier Turmfalken-Brutpaare, die in ihren Lebensraum inmitten einer Millionenstadt, im 1. Wiener Gemeindebezirk, gefunden haben. Für beide Paare ist es das oberste Ziel, die Brut durchzubringen und zur Selbstständigkeit zu erziehen. Bis es so weit ist, müssen sie die Falkenküken – bis zum ersten Ausfliegen – füttern und vor Hitze und Kälte schützen. Am Ende des Sommers müssen die Turmfalken-Paare zudem eine wichtige Entscheidung treffen: Sollen die Familien im Herbst gen Süden ziehen, um dort ihr Winterquartier aufzuschlagen? Oder sollen sie eine Überwinterung in ihrem ursprünglichen Brutgebiet riskieren?

Turmfalken sind die häufigste Falkenart Europas. Falken sind erstaunlich anpassungsfähig und haben außergewöhnliche Flugfähigkeiten: Beim Jagen können sie in der Luft bewegungslos schweben, bis sie ihre Beute erspäht haben, und sich darauf stürzen. Zur typischen Beute der Turmfalken zählen Kleinsäuger; wenn sie in Städten jagen, passen auch kleine Singvögel in ihr Beuteschema.

Die Kameras verfolgen zudem noch weitere Turmfalken-Bruten, etwa im Hochgebirge Kärntens, aber auch im Tiefland, im Burgenland. Ebendort brüten die Turmfalken zusammen mit Dohlen und bunten Bienenfressern, die aus ihren südafrikanischen Wintergebieten zurückgekehrt sind. Turmfalken bauen selbst keine Nester, sie nutzen lieber die alten Bruthöhlen anderer Arten.

Für die „Universum“-Produktion wurde modernste Technik eingesetzt:
Kameras mit 4K-Auflösung, Seilkameras oder mit hochauflösenden Kameras bestückte Drohnen. Außerdem wurden hochwertige Teleskop-Objektive eingesetzt, die Close-up-Aufnahmen aus der Ferne aufgenommen haben – unbemerkt von den tierischen Protagonisten.

Der Film entstand als Koproduktion von PKM Film, ORF und BR in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise; gefördert von Land Kärnten.

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