Kickl: Freiwilligenarbeit stärkt unsere Gesellschaft

Gemeinnützige Freiwilligenarbeit ist eine Säule der österreichischen Gesellschaft und muss die Anerkennung bekommen, die sie verdient

Wien (OTS) - „Anderen aus Nächstenliebe und Eigenmotivation zur Seite zu stehen – freiwillig, unentgeltlich, regelmäßig oder spontan –, stellt in Österreich einen wichtigen Teil des sozialen Gefüges dar. Wir als Gesellschaft bedanken uns zu selten für derart noble Leistungen und müssen diese Helden des alltäglichen Lebens öfter als einmal im Jahr vor den Vorhang holen“, sagt Innenminister Herbert Kickl anlässlich des Tag des Ehrenamts am 5. Dezember 2018. Über ein Drittel der österreichischen Bevölkerung engagiert sich in gemeinnützigen Vereinen und in der Nachbarschaftshilfe. Besonders bei Blaulichtorganisationen wie Feuerwehr oder Rettung tragen freiwillige Helfer täglich aktiv zur Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung bei und sind somit ein wichtiger Partner der österreichischen Polizei.

„Als Innenminister, der auch für das Vereinswesen zuständig ist, liegt es mir am Herzen, die besten Rahmenbedingungen für Menschen zu schaffen, die sich für unsere Gesellschaft engagieren“, sagt Kickl. Ein gutes Beispiel für gelungene Freiwilligen-Arbeit sind die vielen freiwilligen Feuerwehren, die in Brandfällen, bei Unfällen und bei Naturkatastrophen für die Sicherheit der Bevölkerung bereitstehen. Im ganzen Land gibt es 4.490 freiwillige Feuerwehren, die 2017 aus 339.304 Feuerwehrleuten bestanden und rund 1,8 Mio. Einsatzstunden absolvierten. „Die Feuerwehren sind wichtige Partner der Polizei. Daher habe ich mich im Vorfeld des Tages des Ehrenamtes mit Vertretern der Freiwilligen Feuerwehren zu einem Erfahrungsaustausch getroffen und Themen wie Aus- und Weiterbildung, Unterstützung der Arbeitgeber von Freiwilligen und Kooperation bei der Rekrutierung von Polizistinnen und Polizisten besprochen“, sagt Innenminister Kickl.

„Mein Dank gilt nicht nur den Freiwilligen, sondern auch den Familien aller Menschen mit Ehrenamt. Wer sich derart für das Allgemeinwohl einsetzt, muss oft Abstriche in anderen Bereichen machen. Man denke nur an die freiwillige Feuerwehr, die beim Erklingen der Sirene ausrückt, auch wenn sie gerade Zeit mit ihren Lieben verbringen“, sagt der Innenminister.

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