VP-Hueter: „Wildschadensfonds ist erster wichtiger Schritt“

Beschluss zur Einrichtung eines Fonds für Geschädigte kommt Kritik des Rechnungshofs nach. Alle Berechtigten kommen zu ihrem Anspruch.

Klagenfurt (OTS) - Zum heutigen Beschluss für den Wildschadensfonds im Ausschuss für ländlichen Raum hält VP-Landtagsabgeordneter Ferdinand Hueter als Ausschuss-Obmann fest: „Der Bundesrechnungshof hat kritisiert, dass die bisherige Praxis in Kärnten rechtlich nicht korrekt ist – das bereinigen wir nun.“ Bis heute nämlich hat die Jägerschaft Versicherungen für Tiere abgeschlossen, die sie nicht bejagen darf, also für ganzjährig geschontes Großwild. Mit der Einrichtung des Wildschadensfonds ist es damit vorbei. Das Land wird künftig Schadensfälle prüfen und Entschädigung an Betroffene leisten. Hueter: „Das ist ein erster richtiger und wichtiger Schritt.“

Entscheidend ist auch, dass Vertreter der Anspruchsberechtigten im Kuratorium vertreten sind. Hueter: „Sie haben eine Stimme im Kuratorium - damit ist sichergestellt, dass jeder Geschädigte zu Schadenersatz kommt.“ Das sechsköpfige Gremium besteht aus Vertretern der Landwirte, Fischer, Almbewirtschafter, Jäger und zwei Experten aus den zuständigen Referaten der Landesregierung. „Wenn geschütztes Großraubwild Schaden für Betriebe anrichtet, ist es logische Konsequenz, dass dieser den Betroffenen ersetzt wird“, sagt Hueter klar. In der Landtagssitzung kommende Woche soll der entsprechende Beschluss fallen.

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