Fulbright Austria: Erfolgreiche Fundraisingaktion „Thank Fulbright - Thanksgiving“

Wissenschaftsministerium und österreichischer Top-Unternehmer Helmut Sohmen unterstützen Initiative

Fulbright Austria ist ein Pionier unter den internationalen Fulbright Programmen. Wir sind stolz darauf, dass wir in 68 Jahren mehr als 6.000 US-Amerikanern und Österreichern dadurch eine internationale Perspektive der Wissenschaft ermöglichen konnten und mehr als 3.300 US-amerikanische Fremdsprachenassistentinnen und Fremdsprachenassistenten an Sekundarschulen in ganz Österreich vermittelt haben. Fulbrighter sind wichtige Brückenbauer zwischen ihrer Heimat und dem Gastland und somit auch wichtige Impulsgeber für Österreich — dies müssen wir auch langfristig sichern und freuen uns über die erfolgreichen Fundraising-Initiativen von Fulbright Austria
Barbara Weitgruber
Das Fulbright-Programm war damals wie heute ein Zeichen akademischer Auszeichnung. Es bot uns jungen Österreichern eine einzigartige Gelegenheit in die Vereinigten Staaten zu gehen, um unseren geistigen Horizont und unsere Studienerfahrung zu erweitern, zu einer Zeit als der internationale Studentenaustausch und interkulturelles Engagement noch in den Kinderschuhen steckten.
Helmut Sohmen
For over 65 years, Fulbright Austria has brought Americans and Austrians together through academic exchange. Next to the Marshall Plan, the Fulbright Program is one of the United States’ biggest success stories when it comes to international relations. Expanding our horizons, getting to know the world as others see it is what Senator Fulbright envisioned. He recognized that educational exchanges would serve as a powerful tool for promoting peace and friendship among nations. This is what we need most — now perhaps more than ever.
Robin Dunnigan
Wir freuen uns, dass die ersten Alumni die Gelegenheit ergreifen, um Danke zu sagen. Wir wollen das Fulbright-Programm für die Zukunft sichern, um auch die nächsten Generationen fördern zu können.
Lonnie Johnson

Wien (OTS) - Seit der unmittelbaren Nachkriegszeit spielt Fulbright Austria eine tragende Rolle im wissenschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Österreich und den Vereinigten Staaten. Das Leben und die Karrieren von Generationen von österreichischen und US-amerikanischen Studierenden, Lehrenden und Forschenden wurden durch Fulbright Stipendien und Aufenthalte nachhaltig verändert. Die guten bilateralen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen der Republik Österreich und den USA wurden vom Fulbright-Programm mitgeprägt.

Am Abend des 27. Novembers — der als globaler Tag des Spendens bekannte „Giving Tuesday“— organisierte Fulbright Austria gemeinsam mit der Austrian Fulbright Alumni Association ein traditionelles Thanksgiving Dinner. Die Feierlichkeiten im Glacis Beisl in Wien standen ganz im Zeichen des Dankes. Österreichische und US-amerikanische Alumni, die ihren Dank für die Möglichkeiten, die das Fulbright Programm ihnen geboten hat durch Spenden gezeigt haben, wurden zu dieser Veranstaltung als Anerkennung ihrer Unterstützung eingeladen. Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung unterstützt diese Initiative zur Stärkung des Programms indem jede Spende mit „matching funds“ bis zu € 150.000 verdoppelt wird.

Fulbright Austria ist ein Pionier unter den internationalen Fulbright Programmen. Wir sind stolz darauf, dass wir in 68 Jahren mehr als 6.000 US-Amerikanern und Österreichern dadurch eine internationale Perspektive der Wissenschaft ermöglichen konnten und mehr als 3.300 US-amerikanische Fremdsprachenassistentinnen und Fremdsprachenassistenten an Sekundarschulen in ganz Österreich vermittelt haben. Fulbrighter sind wichtige Brückenbauer zwischen ihrer Heimat und dem Gastland und somit auch wichtige Impulsgeber für Österreich — dies müssen wir auch langfristig sichern und freuen uns über die erfolgreichen Fundraising-Initiativen von Fulbright Austria", so Sektionschefin Mag. Barbara Weitgruber vom Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung, die derzeit den Vorsitz der österreichischen Fulbright Kommission innehat.

„Es ist eine wirklich bereichernde Erfahrung, das Feedback unserer Alumni — alt und jung — zu bekommen“, meint Generalsekretär Dr. Lonnie Johnson. „Fulbright-Alumni wissen wie wichtig das Programm für ihren Lebensweg gewesen ist und freuen sich darauf etwas zurückgeben zu können.“

Der bekannte österreichische Top-Unternehmer und vielfach ausgezeichneter Manager und Mäzen Helmut Sohmen ist ein hervorragendes Beispiel. Er war Fulbright-Stipendiat im Jahre 1961-62 und gehört zu den großzügigen Förderern dieser Initiative. Rückblickend betrachtet Sohmen: „Das Fulbright-Programm war damals wie heute ein Zeichen akademischer Auszeichnung. Es bot uns jungen Österreichern eine einzigartige Gelegenheit in die Vereinigten Staaten zu gehen, um unseren geistigen Horizont und unsere Studienerfahrung zu erweitern, zu einer Zeit als der internationale Studentenaustausch und interkulturelles Engagement noch in den Kinderschuhen steckten."

In Bezug auf sein späteres Leben und seiner herausragenden Karriere als Führungskraft in Hongkong, Manager regionaler Wirtschaftsverbände und Industriekonzerne, Parlamentarier, Förderer von Kunst und Kultur und gesuchter Dialogpartner, meinte Sohmen, dass die Fulbright Erfahrung für sein späteres Leben prägend war. Sie gab ihm die Bereitschaft und das Vertrauen, die er brauchte, um die vielen schwierigen Situationen in seinem Leben zu meistern, denen er später begegnen würde. Sohmen ist mit der Idee von Fulbright verbunden und hat seine Dankbarkeit mit einer großzügigen Zuwendung zum Ausdruck gebracht, um eine nachfolgende Generation von Stipendiaten weiterhin Chancen im Leben zu ermöglichen, die er in seiner Jugend genossen hat. "Immerhin sprechen Taten mehr als Worte", meinte Sohmen, "und ich hoffe, meine Fulbright-Alumni-Kollegen und die Politiker hören zu."

Auch Robin Dunnigan, Chargé d‘Affaires der Vereinigten Staaten in Österreich und Vertreterin des US-amerikanischen Botschafters Trevor D. Traina, unterstrich die Bedeutung des Fulbright-Programmes und betonte den Stellenwert von Austausch als Basis guter Beziehungen: „For over 65 years, Fulbright Austria has brought Americans and Austrians together through academic exchange. Next to the Marshall Plan, the Fulbright Program is one of the United States’ biggest success stories when it comes to international relations. Expanding our horizons, getting to know the world as others see it is what Senator Fulbright envisioned. He recognized that educational exchanges would serve as a powerful tool for promoting peace and friendship among nations. This is what we need most — now perhaps more than ever.

„Die Wirkung der Fulbright-Erfahrung ist ebenso tief wie nachhaltig,“ betont Fulbright Austria-Generalsekretär Johnson. „Wir freuen uns, dass die ersten Alumni die Gelegenheit ergreifen, um Danke zu sagen. Wir wollen das Fulbright-Programm für die Zukunft sichern, um auch die nächsten Generationen fördern zu können.

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Die österreichische Fulbright-Kommission besteht seit 1950 auf Grundlage eines Abkommens zwischen der Republik Österreich und den Vereinigten Staaten von Amerika mit dem Mandat, den wechselseitigen Kultur- und Wissenstransfer und die bilaterale Verständigung zu fördern. Fulbright Austria erfüllt dieses Mandat einerseits durch die Betreuung der Fulbright-Programme mit jährlich insgesamt 70-80 österreichischen und US-amerikanischen Studierenden und Lehrenden und andererseits durch die Betreuung des Fremdsprachenassistenz-Programmes des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung an dem jährlich bis zu 150 US FremdsprachenassistentInnen teilnehmen, um an Gymnasien und Berufsbildenden Höheren Schulen in Österreich zu unterrichten. Als EducationUSA Advising Center informiert Fulbright Austria zudem Studierende und Institutionen über Studienmöglichkeiten in den USA oder Österreich.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Ruth Gabler-Schachermayr (rgabler-schachermayr@fulbright.at)
Fundraising and Development Officer
01 236 7878-18
www.fulbright.at

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