„Faire Politik für Favoriten“? Nicht mit der FPÖ!

Der Konflikt im 10. Wiener Gemeindebezirk entlarvt die Freiheitlichen als Chaos-Truppe ohne Bodenhaftung

Wien (OTS/SPW-K) - Bekanntlich haben fünf MandatarInnen der FPÖ gestern die Gründung des neuen Klubs „Faire Politik für Favoriten“ in der Bezirksvorstehung bekannt gegeben. „Die Neugründung wurde ordnungsgemäß durchgeführt“, sagt Bezirksvorsteher Marcus Franz (SPÖ). „Die FunktionärInnen um Wolfgang Fasching haben sich einstimmig von der Mutterpartei losgesagt. Damit haben sie ein Zeichen gegen Hetze und Ausgrenzung gesetzt und gezeigt, dass sie die unsoziale Politik der FPÖ nicht mehr mittragen wollen.“

Am Nachmittag wurden die Abgeordneten des Klubs „Faire Politik für Favoriten“ dem Vernehmen nach für eine Kopfwäsche zum Wiener FPÖ-Parteichef Johann Gudenus zitiert. Der Neustart in Favoriten ist damit abgesagt. „Die FunktionärInnen in den Bezirken sind näher bei den Menschen als die blaue Parteispitze“, sagt Franz. „Nun wird ihnen der Mund verboten. Das beweist, wie abgehoben die FP-Obersten agieren.“

Offenbar herrsche aufgrund der unsozialen Maßnahmen der schwarz-blauen Bundesregierung ein Denkverbot in der FPÖ, mutmaßt Franz. „Die Einführung des 12-Stunden-Tags, die Streichung der Notstandshilfe und eine von Burschenschaftern dominierte Clique in der Parteiführung – es ist kein Wunder, dass die Menschen in Wien jeden Bezug zur FPÖ-Elite verlieren.“

Zu etwaigen Gegengeschäften zwischen FPÖ und „FPF“ will sich Franz nicht äußern. „Ob die MandatarInnen im Bezirk unter Druck gesetzt wurden oder einen Deal angeboten bekamen, zählt für mich nicht. Was mir als Bezirksvorsteher wichtig ist, ist Verlässlichkeit. Für uns als SPÖ zählt einzig und allein die Arbeit für die Wienerinnen und Wiener und nicht das Herausstehlen aus der Verantwortung.“

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