G4S Österreich zu Securitydienst im Parlament: Über 3.000 engagierte Mitarbeiter/innen dürfen nicht als Kriminelle abgestempelt werden

Marktführer fordert von Regierung Umsetzung der seit Jahren zugesagten Ausbildungsstandards

Wien (OTS) - „Hinter G4S stehen mehr als 3.000 engagierte Mitarbeiter/innen, die jeden Tag einen ordentlichen Job machen. Sie haben es nicht verdient, dass sie zu inkompetenten Kriminellen abgestempelt werden, weil ein schwarzes Schaf trotz mehrmaliger Überprüfung durch die Sicherheitsbehörden nicht als Rechtsradikaler erkannt werden konnte“, so Michael Schnitzler, CEO von G4S Österreich. „Dieses Gedankengut hat in unserem Unternehmen nichts verloren und wir haben das Dienstverhältnis mit dem betreffenden Mitarbeiter sofort gelöst. Jetzt die gesamte Belegschaft eines der größten Arbeitgeber Österreichs zu verteufeln, halte ich für eine völlig überzogene und unverantwortliche Reaktion.“ 

Schnitzler erneuert in diesem Zusammenhang eine Forderung, die seit vielen Jahren immer wieder in Regierungsprogrammen stand, aber nie umgesetzt wurde: „Wir fordern von der Politik endlich die Einführung von Ausbildungsstandards für das Sicherheitsgewerbe und die Schaffung eines Lehrberufes, wie er in Deutschland schon lange existiert!“ 

G4S investiert laufend in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen und überprüft auch nach allen gesetzlichen Vorgaben jeden Bewerber. Wenn eine Person mit rechtsradikaler Vernetzung zu wegen Wiederbetätigung Verurteilten bei diesen Überprüfungen der Polizeibehörden unerkannt bleibt, dann kann das auch mit jedem anderen Bewerber passieren - egal ob er von einem privaten Unternehmen oder einer Behörde angestellt ist“, so Schnitzler weiter. 

„Wir haben alle gesetzlichen Vorgaben erfüllt, wir stehen in Kontakt mit dem Parlament und allen Behörden, um diesen Fall lückenlos aufzuklären, wir haben ohne jede Verzögerung sofort die personellen Konsequenzen gezogen. Als Unternehmen im Sicherheitsbereich tragen wir eine hohe Verantwortung und kommen dieser auch nach.“  

Der Hergang im Detail: 

  • Der Mitarbeiter Thomas C. wurde am 5. Februar 2018 eingestellt und hatte zu diesem Zeitpunkt einen lückenlosen Lebenslauf sowie ein einwandfreies Führungszeugnis (Strafregisterauszug) vorzuweisen. 
  • Er wurde standardmäßig einer Zuverlässigkeitsprüfung“ (gemäß § 130 Gewerbeordnung) unterzogen – das positive Gutachten der Landespolizeidirektion Wien vom 27. Februar 2018 liegt vor.  
  • Im April 2018 wurden auf Anordnung des Parlaments alle dort eingesetzten Mitarbeiter noch einmal einer Zuverlässigkeitsprüfung unterzogen – darunter auch der betreffende Thomas C. Das Schreiben der Landespolizeidirektion Wien vom 30. Mai 2018 liegt ebenfalls vor. 
  • G4S hat den betreffenden Mitarbeiter sofort nach Auftauchen der Vorwürfe gegen ihn am 16.11.2018 dienstfrei gestellt und am 19.11.2018 wurde das Dienstverhältnis gelöst. 
  • Wo der Mitarbeiter innerhalb des Parlaments eingesetzt war, lag nicht im Einflussbereich von G4S und auch nicht im Einflussbereich des Mitarbeiters selbst. 

Über G4S Österreich 

G4S ist in Österreich seit mehr als 100 Jahren der führende
Partner, wenn es um Schutz und Sicherheit geht. 1904 als "Erste
Wiener Wach- und Schließgesellschaft” gegründet, ist die daraus
entstandene G4S seit Jahren österreichweit unangefochtener
Marktführer im Bereich der Sicherheitsdienstleistung und Teil des größten Sicherheitskonzerns der Welt mit über 570.000 Mitarbeiter/innen in 90 Ländern. G4S
Österreich beschäftigt derzeit mehr als 3.200 Mitarbeiter/innen und ist in allen Bundesländern präsent.

Das Dienstleistungsportfolio deckt das komplette Spektrum vom Portierdienst über Sicherheitsberatung,
Personenschutz, technische Sicherheitssysteme und Feuerwehr bis hin
zu Verkehrsraumüberwachung, Objektschutz, Datensicherheit oder Eventservice ab. G4S hat sich als einziges Unternehmen in der Branche der absoluten Qualitätsdienstleistung verschrieben. Die G4S Academy bietet interne und externe Fachausbildungen, Evaluierungen und Nachschulungen in den Segmenten Security, Fire & Safety, Management und Risikomanagement. Dieser Service wird von unterschiedlichen Zielgruppen innerhalb und außerhalb des Unternehmens in Anspruch genommen.

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