Frauen*Volksbegehren zum Jubiläum des Frauenwahlrechts: Macht teilen. Das ist gerecht!

Jubiläum ist nicht nur Anlass zur Freude. Nach wie vor ist der Großteil der Bevölkerung im Parlament nicht repräsentiert.

Wir begrüßen das breite Bündnis zwischen Zivilbevölkerung und Parteipolitik sehr und freuen uns über die erfolgreiche Aktion ein Parlament mit lauter Frauen* zu besetzen! Danke an alle Organisationen, die mit uns dazu aufgerufen haben
Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens
Nur ein Zusammenschluss von vielen, von Parteien, NGOs und Vereinen aus der Zivilbevölkerung kann gemeinsam die immer noch notwendige Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit in der Gesellschaft und politische Arbeit leisten. Es ist Zeit für echte Mitbestimmung aller in Österreich lebender Bevölkerungsgruppen. Es ist Zeit, dass Frauen* ihre Stimmen erheben.
Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens
Nach wie vor gibt es genug zu tun! Das Frauen*Volksbegehren hat die klare Forderung nach einer Geschlechterquote auf allen Ebenen der Politik. Hier braucht es klare gesetzliche Maßnahmen. Aber daneben wird auch immer klarer, dass eine neue Regelung des Wahlrechts dringend gebraucht wird. Über eine Million Menschen im wahlfähigen Alter dürfen nicht wählen, weil sie keinen österreichischen Pass haben. Repräsentative Demokratie kann nur funktionieren, wenn alle Bevölkerungsgruppen auch abgebildet werden
Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens

Wien (OTS) - Anlässlich des Jubiläums von 100 Jahren Frauenwahlrecht haben sich am Montag, den 12.11.2018 über 250 Frauen* nachmittags zu einer Aktion im Parlament zusammengefunden. Dazu aufgerufen hatte ein breites, überparteiliches Bündnis, u.a. der Österreichische Frauenring, das Frauen*Volksbegehren, die SPÖ, die Liste Pilz, die NEOS, die Grünen und zahlreiche weitere Frauen*Verbände und NGOs.

Wir begrüßen das breite Bündnis zwischen Zivilbevölkerung und Parteipolitik sehr und freuen uns über die erfolgreiche Aktion ein Parlament mit lauter Frauen* zu besetzen! Danke an alle Organisationen, die mit uns dazu aufgerufen haben“, so Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens. „Nur ein Zusammenschluss von vielen, von Parteien, NGOs und Vereinen aus der Zivilbevölkerung kann gemeinsam die immer noch notwendige Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit in der Gesellschaft und politische Arbeit leisten. Es ist Zeit für echte Mitbestimmung aller in Österreich lebender Bevölkerungsgruppen. Es ist Zeit, dass Frauen* ihre Stimmen erheben.

Mit einer Steigerung des Frauenanteils von 5 % im Jahr 1919 auf heute 36 % im Nationalrat hat sich in den letzten 100 Jahren sichtbar etwas bewegt, aber von einer paritätischen Besetzung ist Österreich immer noch weit entfernt. Von den Parteien haben lediglich die NEOS ebenso viele weibliche Mandatarinnen wie männliche, dicht gefolgt von der SPÖ, die von 52 Mandaten, 24 mit Frauen besetzt. Schlusslicht ist die FPÖ mit 12 Frauen von 51 Mandaten.

Nach wie vor gibt es genug zu tun! Das Frauen*Volksbegehren hat die klare Forderung nach einer Geschlechterquote auf allen Ebenen der Politik. Hier braucht es klare gesetzliche Maßnahmen. Aber daneben wird auch immer klarer, dass eine neue Regelung des Wahlrechts dringend gebraucht wird. Über eine Million Menschen im wahlfähigen Alter dürfen nicht wählen, weil sie keinen österreichischen Pass haben. Repräsentative Demokratie kann nur funktionieren, wenn alle Bevölkerungsgruppen auch abgebildet werden“, erläutert Lena Jäger entschieden.

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Lena Jäger / Projektleiterin
0664 514 63 22
lena@frauenvolksbegehren.at

Andrea Hladky / Presse
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