Gregor Seberg auf Familiensuche in Spanien

„Der kleine Staatsbesuch“ am 9. November in ORF eins

Wien (OTS) - Gregor Sebergs Verbindung zu Spanien ist eine ganz besondere, eine höchst emotionale. Denn erst als Jugendlicher erfährt er, dass sein Vater, über den in der Familie eher geschwiegen wurde, noch lebt. Durch einen spontanen Telefonanruf des Vaters folgt eine Verabredung in Barcelona! Gregor sieht Vater Henry mit 16 zum ersten Mal, man versteht sich prächtig – und der junge Gregor Seberg wird in der spanischen Familie seines Vaters sofort herzlich aufgenommen. Rund 35 Jahre und viele Lebensereignisse später – Gregor Sebergs Vater ist verstorben und die spanischen Verwandten hat er aus den Augen verloren – macht sich Gregor Seberg in „Der kleine Staatsbesuch: Seberg bei den Spaniern“ am Freitag, dem 9. November 2018, um 20.15 Uhr in ORF eins auf die Suche nach seiner Zweitfamilie. Dabei lernen die Zuschauerinnen und Zuschauer Sebergs Spanien kennen. Ein Spanien, dass er nicht nur als Urlauber kennengelernt hat. Ein Spanien, das den gängigen Klischees nur teilweise entspricht.

Zunächst ist noch keine Spur von der Familie de Salas, von Estrella, der damaligen Frau seines Vaters, und ihren Kindern Estrella, Iván und Ricardo, mit dem Gregor später auch durchs nächtliche unterhaltende Madrid gezogen ist. Die Reise beginnt in einem kleinen Dorf in der Rioja namens Enciso, wo Gregor das Ferienhaus wiederfindet, in dem man damals den Sommer gemeinsam verbracht hat. Die Frau seines Vaters hat er um einen Tag verpasst, sie soll in Madrid sein.

Rioja wird zumeist mit köstlichen Weinen assoziiert, kaum jemand denkt bei dieser Region an ein Phänomen, das auch Österreich betrifft – die Landflucht. In ganz Spanien drohen 4.200 Dörfer zu verschwinden. Gregor trifft José Angel León García, der mit einigen Idealisten für „die verlassenen Dörfer“ kämpft, die höchst pittoresk, aber in entlegenen Bergregionen liegen. Zwischen den beiden entwickelt sich sofort ein freundschaftliches Verhältnis und so wird Gregor zum Abschied zu einem kleinen Familienfest eingeladen.

Am Stierkampf scheiden sich auch in Spanien die Überzeugungen. Die eine Hälfte ist traditionell dafür, die Tierschützer/innen dagegen. Gregor, überzeugter Gegner, versucht in Salamanca hinter den Kulissen die Faszination des Stierkampfs zu ergründen – und bleibt bei seiner Meinung, obwohl ein kolumbianischer Journalist davon schwärmt, dass das wie das Wiener Neujahrskonzert sei – und der Stierkampf der Tanz dazu. Als Ausgleich versucht sich Gregor im Flamenco – und tanzt mit Profi Montse Terceiro Delgado in den Straßen Salamancas.

Gregors Reise endet in Madrid. Nur dass er die Sehenswürdigkeiten der Stadt quasi zum ersten Mal bei Tageslicht wiedersieht, denn damals war er – wie bereits erwähnt – mit Ricardo hauptsächlich im nächtlichen Madrid unterwegs. Schlussendlich besucht Gregor natürlich auch die letzte Adresse der Familie, an die er sich erinnern kann:
Calle del General Díaz Porlier, die Hausnummer ist ihm entfallen und so geht er die Straße auf und ab, auf der Suche nach Ricardo und Co.

Die weiteren Ausgaben von „Der kleine Staatsbesuch“

16. November: Scheitz bei den Italienern
23. November: Seidl bei den Finnen
7. Dezember: Vitásek bei den Franzosen

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