Immer noch zu wenig bekannt: Frauen*rechte sind Menschenrechte!

Österreichische Schüler*innen haben ein Recht auf echte Sicherheit und Politik den Auftrag, diese durch entsprechendes Bildungsangebot zu gewährleisten.

Es ist erschreckend, dass knapp 40 % der Befragten nicht wissen, dass Männer* und Frauen* vom Chef gleich gut bezahlt werden. Hier zeigt sich, dass es nicht nur in Bezug auf Gewalt und sexuelle Belästigung mehr Informationen braucht, sondern offensichtlich überhaupt die Gleichberechtigung von Mann* und Frau* Thema sein muss. Hier gibt es einen klaren Handlungsauftrag an die Regierenden. Dies zeigt sich für mich auch an den Statements der befragten Schüler*innen. Eine Person schrieb: ‘Männer sollen nicht mehr Vorrang bei Arbeitsstellen oder in der Politik haben!!!!‘ Das sehen wir auch so.
Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens
Wir begrüßen die Durchführung der Studie auf Initiative von SOS Mitmensch und die Kooperation mit anderen Organisationen, die im Bereich der Mädchen*- und Frauen*rechte arbeiten. Hier zeigt sich wieder, wie wichtig die Arbeit von NGOs und Vereinen ist, deren Arbeit statt durch Kürzungen zu behindern, von der Regierung gefördert werden sollte. Nun ist die Politik gefragt, zu handeln und Geld zur Verfügung zu stellen, um eine solche Studie bundesweit durchzuführen, so wie nun auch von SOS Mitmensch gefordert
Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens
Es ist die Verantwortung der Regierung, dass jedes junge Mädchen*, überhaupt jeder junge Mensch, weiß, wohin sie sich im Falle einer Bedrohung oder Belästigung wenden kann. Wenn diese Studie bereits bei der Befragung von fünf Gymnasien und drei Mittelschulen in Wien zeigt, dass dem nicht so ist, gibt es einen akuten Handlungsbedarf. Für echte Sicherheit, ganz einfach. Deswegen unterstützen wir alle Forderungen von SOS Mitmensch. Und erwarten eine umgehende Reaktion der Regierung darauf
Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens

Wien (OTS) - Am Montag, den 5.11.2018 präsentierte SOS Mitmensch eine Erhebung zum Wissens- und Bewusstseinsstand von Schüler*innen über Mädchen*- und Frauen*rechte. Zum einen zeigt sich ein enormer Rückhalt für Frauenrechte und der Wunsch nach mehr Information, zum anderen aber auch große Wissenslücken.

Nach Angaben von SOS Mitmensch haben 291 Schülerinnen und Schüler aus acht Schulen in acht Wiener Bezirken teilgenommen, darunter drei NMS und fünf AHS. Den 13-15-jährigen Schüler*innen wurde ein Fragebogen vorgelegt, um ihr Wissen über Mädchen*- und Frauen*rechte und Einrichtungen zu ermitteln. Im Anschluss an die Befragung verteilte SOS Mitmensch Informationsbroschüren.

Wir begrüßen die Durchführung der Studie auf Initiative von SOS Mitmensch und die Kooperation mit anderen Organisationen, die im Bereich der Mädchen*- und Frauen*rechte arbeiten. Hier zeigt sich wieder, wie wichtig die Arbeit von NGOs und Vereinen ist, deren Arbeit statt durch Kürzungen zu behindern, von der Regierung gefördert werden sollte. Nun ist die Politik gefragt, zu handeln und Geld zur Verfügung zu stellen, um eine solche Studie bundesweit durchzuführen, so wie nun auch von SOS Mitmensch gefordert“, so Lena Jäger, Projektleiterin des Frauen*Volksbegehrens.

Um die 40 % der befragten Schüler*innen gaben an, dass im Unterricht noch nie über Frauen*rechte gesprochen wurde bzw. dass sie sich nicht mehr daran erinnern könnten. Vor allem über die gesetzlichen Regelungen und mögliche Anlaufstellen, also Beratungs- und Schutzeinrichtungen, zeigt die Studie Handlungsbedarf, da sich hier eklatante Wissenslücken zeigten.

Es ist die Verantwortung der Regierung, dass jedes junge Mädchen*, überhaupt jeder junge Mensch, weiß, wohin sie sich im Falle einer Bedrohung oder Belästigung wenden kann. Wenn diese Studie bereits bei der Befragung von fünf Gymnasien und drei Mittelschulen in Wien zeigt, dass dem nicht so ist, gibt es einen akuten Handlungsbedarf. Für echte Sicherheit, ganz einfach. Deswegen unterstützen wir alle Forderungen von SOS Mitmensch. Und erwarten eine umgehende Reaktion der Regierung darauf,“ so Lena Jäger.

Es ist erschreckend, dass knapp 40 % der Befragten nicht wissen, dass Männer* und Frauen* vom Chef gleich gut bezahlt werden. Hier zeigt sich, dass es nicht nur in Bezug auf Gewalt und sexuelle Belästigung mehr Informationen braucht, sondern offensichtlich überhaupt die Gleichberechtigung von Mann* und Frau* Thema sein muss. Hier gibt es einen klaren Handlungsauftrag an die Regierenden. Dies zeigt sich für mich auch an den Statements der befragten Schüler*innen. Eine Person schrieb: ‘Männer sollen nicht mehr Vorrang bei Arbeitsstellen oder in der Politik haben!!!!‘ Das sehen wir auch so.

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lena@frauenvolksbegehren.at

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