Junge ÖVP: Europäische Subventionen für Atomenergie müssen beendet werden!

Am heutigen 40. Jahrestag des österreichischen „Nein“ zum AKW Zwentendorf bekräftigt die JVP ihre Forderung nach einem Subventionsstopp für Atomstrom

Wien (OTS) - "Generationengerechtigkeit in einer Gesellschaft heißt für uns als Junge ÖVP nicht nur, dass man der nächsten Generation keinen riesigen Schuldenberg hinterlässt, sondern auch, dass uns Jungen ein lebenswerter Planet hinterlassen wird. Der milliardenschwere Ausbau von Kernenergiereaktoren steht in krassem Widerspruch zu unserem Verständnis von budgetärer und ökologischer Nachhaltigkeit. Deswegen fordern wir die Europäischen Institutionen dazu auf, zukünftig nicht mehr den Ausbau von Atomkraftwerken mit Milliarden von Euro aus der öffentlichen Hand zu fördern," so Laura Sachslehner, Generalsekretärin der Jungen ÖVP, anlässlich des heutigen 40. Jahrestages der historischen Volksabstimmung, bei der sich die österreichische Bevölkerung gegen den Einsatz von Nuklearenergie entschied.

Die österreichische Bundesregierung hat in den vergangenen Monaten, unter anderem durch ihr Vorgehen gegenüber den Projekten Hinkley Point C und dem Ausbau des ungarischen Kernkraftwerks Paks II, bewiesen, dass sie konsequent eine Trendwende in der europäischen Atompolitik anstrebt.

"Ein Bekenntnis zum Kampf gegen die Atomenergie ist ein Bekenntnis zu einem Europa, das man der nächsten Generation guten Gewissens hinterlassen kann. Als Junge ÖVP fordern wir nicht nur, dass kein europäisches und damit auch österreichisches Steuergeld für die Förderung von Kernenergie ausgegeben wird, sondern auch, dass ganz Europa langfristig atomstromfrei wird," meint Laura Sachslehner abschließend.

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